FRIESOYTHE FRIESOYTHE - „Da ich großes Interesse an Computern habe und meinen erweiterten Sekundarabschluss 1 erlangen möchte, habe ich mich entschieden, die Berufsfachschule Informatik für Realschulabsolventinnen und Realschulabsolventen (BRI) zu besuchen“, antwortet Schülerin Elena Lüken auf die Frage, warum sie gerade diese Schulform besucht. „Außerdem habe ich im letzten Jahr leider noch keinen Ausbildungsplatz bekommen und musste eine Lösung finden, um ein Jahr zu überbrücken“, sagt Elena Lüken.

Ähnlich geht es auch Pascal Hinderks, der mit Elena und noch weiteren 20 Jungen und einem Mädchen in die Klasse von Hartmut Raabe geht. An der Berufsfachschule Informatik findet der Unterricht überwiegend am Computer statt, manchmal sogar bis zu acht Stunden am Tag. Aber es werden auch andere Fächer wie Deutsch, Englisch und Politik unterrichtet, wobei man aber auch hierbei manchmal an den Computern arbeitet. Im Englischunterricht werden die Bestandteile des Computers in englischer Sprache beigebracht. Das Lieblingsfach von Pascal ist „PC-Systeme“ und das von Elena „Multimedia“. Hier geht es unter anderem um die Erstellung von Power Point Präsentationen.

„Besondere Freude hat uns das zweiwöchige Praktikum gemacht“, erzählen die beiden Schüler. Den Praktikumsplatz können sich die Schüler selber aussuchen. Elena hat es bei der Marine in Wilhelmshaven in der IT-Werkstatt absolviert und Pascal bei der EWE-Netz-GmbH. „Das Praktikum ermöglicht den Schülern, sich beruflich zu orientieren und das Arbeitsleben kennen zu lernen“, fügt Klassenlehrer Raabe hinzu.

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Als wir nach der Höhe der Anforderungen fragen, berichtet Pascal: „Es ist schon eine große Umstellung von der Realschule, da man eben viel mehr mit dem PC arbeitet und der Unterricht allgemein schon etwas schwerer ist.“ Nach dem Besuch der BRI möchte Elena in den kaufmännischen Bereich einsteigen, Pascal hat sich noch nicht festgelegt. Hartmut Raabe erklärt, dass erfahrungsgemäß ein Drittel der Schüler eine Ausbildung im IT-Bereich beginnt. Ein großer Teil der Schüler steigt in den kaufmännischen oder gewerblichen Bereich ein, z.B. als technischer Zeichner. Andere Schüler gehen weiter zur Schule und machen ihr Abitur oder besuchen eine andere Berufsfachschule. Hartmut Raabe: „Die BRI ist eine sehr gute Möglichkeit zur Vorbereitung auf Berufe, in denen Computer und andere Kommunikationsgeräte eingesetzt werden.“

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