THüLE „Die Hirsche fehlen, von 17 freigegebenen Hirschen konnten nur acht erlegt werden“, beklagte der stellvertretende Vorsitzende des Damwildrings Nord, Anton-Günter Drees, auf der Mitgliederversammlung im Hotel Seeblick. Spekulationen, dass die Brunftplätze der Hirsche verändert wurden, der Holzeinschlag oder waldbauliche Maßnahmen eine Abwanderung zu Folge hätten, fand Drees wenig wahrscheinlich. Er vermutete einen zu starken Abschuss von „Spießern“ (einjährige Hirsche) und forderte dazu auf, diese „Spießer“ nicht zu schießen.

Streckenbericht

Mit kräftigen Signalen der Bläsergruppe des Hegering Garrel unter der Leitung von Anton Siemer wurden die Jäger zu Beginn der Versammlung willkommen geheißen. Der besondere Gruß des stellvertretenden Vorsitzenden Drees galt dem erkrankten Vorsitzenden Hermann Sieger sowie Kreisjägermeister Herbert Pitann, dem Vorsitzenden der Kreisjägerschaft, Rainer Diekmann, und den Vertretern der Forstverwaltung sowie MdL Karl-Heinz Bley als Jagdhornbläser.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Im Streckenbericht wies Schriftführer Michael Klaus daraufhin, dass im Jagdjahr 2011/2012 100 Abschüsse genehmigt gewesen seien, 17 Hirsche und 83 Stück Kahlwild. Insgesamt habe es 82 Abschüsse einschließlich des Fallwildes gegeben, darunter waren elf Hirsche und 71 Stück Kahlwild, erlegt wurden acht Hirsche und 62 Stücke Kahlwild, von den zwölf Stücke Fallwild (15 Prozent) waren drei Hirsche und neun Stück Kahlwild. Die Abschussquote einschließlich Fallwild betrug 82 Prozent.

Kassenwart Wilfried Stammermann konnte in seinem Jahresbericht auf ein positives Zahlenwerk verweisen. Die Bewertung der Trophäen wurde von Forstamtmann Onno Striowsky von der Revierförsterei Augustendorf vorgenommen. Bei der Hegeschau betonte der Förster, dass trotz der wenigen Abschüsse alle Klassen vorhanden seien. Er bedauerte, dass unter den elf Trophäen zwei Spießer seien.

Weiße Hirsche

Besprochen wurde die Trophäe eines weißen Hirsches. Deren Vorkommen habe zugenommen, betonte Striowsky. In der Klasse eins A präsente er die Trophäe eines kapitalen Hirsches, der wegen der anstrengenden Brunft vor Erschöpfung verendet sei und dessen exorbitante Trophäe das außerordentliche Gewicht von 3,5 Kilogramm auf die Waage bringe und damit eine besondere Rarität sei.

Striowsky wies daraufhin, dass Hirsche, die sich in einem Draht verfangen hätten, gestreckt werden dürften und als Hegeabschuss gelten. Den Abschussplan mit 107 Stück Dammwild akzeptierte die Versammlung einstimmig.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.