Cloppenburg /Taizé Das einfache Leben und die Arbeit in der christlichen Gemeinschaft erleben, an Gebeten teilnehmen und Spiritualität erleben: Diese Erfahrungen haben 32 Schüler der Berufsbildenden Schulen am Museumsdorf und der Förderschule St. Vincenzhaus in Taizé gemacht.

Einfache Bedingungen

Der kleine Ort in Ostfrankreich ist eine ökumenische Gemeinschaft von heute 100 Männern aus 30 Ländern. Diese hat sich seit seiner Gründung 1949 zu einem Treffpunkt für Menschen aus aller Welt gemausert. Sowohl die Unterbringung als auch die Verköstigung sind einfach. Es war besonders das Frühstück, das die Cloppenburger Schüler herausforderte: ein aufgebackenes Brötchen und zwei Riegel Schokolade. Doch was zu Beginn der gemeinsamen Woche eher schwierig schien, war am Ende ein „Kult-Frühstück“.

Manfred Quatmann, katholischer Schulseelsorger in Cloppenburg, ist von dieser Fahrt begeistert. Eindrucksvoll waren für ihn die Jugendlichen selber, denn ein Schüler des Vincenzhauses hatte immer einen Paten der BBS an seiner Seite, egal ob es die Begleitung zu den Gebetszeiten in Taizé oder zu den Arbeitseinsätzen betraf.

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Die ökumenische Gemeinschaft Taizé wurde durch den inzwischen verstorbenen Roger Schutz begründet, der in den 1940er Jahren den starken Wunsch verspürte, mitten im Zweiten Weltkrieg etwas gegen die Zerrissenheit der Menschheit und deren Konflikte zu tun. Er musste jedoch die Gründung der Gemeinschaft in Südburgund zunächst kriegsbedingt um einige Zeit verschieben.

Neue Spiritualität

Seit Jahrzehnten ist die ökumenische Gemeinschaft in Frankreich der Inbegriff einer neu gelebten Spiritualität. Jedes Jahr kommen Tausende, um das einfache Leben in der Gemeinschaft mitzuerleben. Das heißt dann die Kargheit des Lebens dort zu akzeptieren, an den Gebetszeiten teilzunehmen und auch Zeiten am Tag für die gemeinsame Arbeit zu investieren. Für die Schüler des Vincenzhauses war die Fahrt eine lebendige Vorbereitung auf die Firmung am 26. Mai, die ihnen Weihbischof Wilfried Theising spenden wird.

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