Cloppenburg „Lernen bleibt lernen, egal ob in der Zeit der Industrialisierung oder der Digitalisierung.“ Mit diesen Worten hat Maik Riecken vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) die zahlreichen Teilnehmer des Schulmedientages begrüßt. Knapp 300 Lehrer und Referendare kamen am Mittwoch im Medienzentrum zusammen, um sich in Sachen Digitalisierung in der Schule weiterzubilden.

Digitalisierung bedeute nicht, dass Kinder ihre Arbeitsblätter auf dem Tablet ausfüllen oder der Lehrer an dem Smartboard statt an der Tafel schreibt. „Man muss die Geräte sinnvoll einsetzen“, sagte Riecken. Insgesamt 26 Workshops standen den Teilnehmern für den Schulmedientag zur Wahl – thematisch sehr unterschiedlich. Ein Seminar beschäftigte sich mit dem Thema „Filmproduktion mit dem Tablet“, ein anderes mit dem „Datenschutz in Schulen“. Auch Workshops für mehr Hintergrundwissen wie beispielsweise „Wie funktioniert das Internet?“ oder „Grundlagen des Jugendmedienschutzes“ wurden angeboten.

„Ich freue mich, dass das Angebot auf so große Resonanz gestoßen ist und dass so viele den Weg nach Cloppenburg gefunden haben“, sagte Annette Ovelgönne-Jansen, Schulleiterin des Clemens-August-Gymnasiums, und damit zusammen mit Ingolf-Wolfgang Schröder, Leiter des Medienzentrums, in der Gastgeberrolle.

Auch Landrat Johann Wimberg begrüßte die Lehrkräfte und Referendare aus der gesamten Region. Gleichzeitig betonte er, wie viel Wert der Landkreis Cloppenburg auf Digitalisierung legt: „Wir haben einen Plan entwickelt, der vorsieht, alle Schulen im Landkreis bis 2021 mit allen notwendigen Techniken auszustatten.“ Das sei ein erster wichtiger Schritt. Da es in Sachen Digitalisierung aber stets eine Entwicklung gebe, müsse man dranbleiben. „Technik folgt Pädagogik“, meinte der Landrat. Umso wichtiger sei es, dass die Pädagogen den Schulmedientag für die Fortbildung nutzen, betonte Wimberg.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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