Klassentreffen
70 Jahre nach der Einschulung wieder vereint

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Die Freude beim Treffen der ehemaligen Schüler ist groß und immer wieder fragen sich alle: „Wo ist nur die Zeit geblieben?“Bild:
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Cloppenburg 70 Jahre nach der Einschulung haben sich am Samstag einige ehemalige Schülerinnen und Schüler der evangelischen Volksschule (der heutigen Paul-Gerhardt-Schule) im Hotel Diekgerdes getroffen. Drei Jahre nach Kriegsende wurden die damaligen i-Männchen seinerzeit in einer umfunktionierten Wehrmachtsbaracke auf dem Friesoyther Marktplatz (heutige Wilke-Steding-Straße) unterrichtet.

Die Ehemaligen waren aus Berlin, Seevetal, Bramsche, Ahlhorn und Lohne angereist. Ein paar Cloppenburger waren auch dabei. Gemeinsam schwelgten sie in Erinnerungen. Mit ihrem damaligen Junglehrer Otto Hilbig, dem späteren Rektor der Pädagogischen Hochschule Braunschweig, durchlebten sie Schulraumnot, Schichtunterricht und waren nach Abbruch der Baracke Gastschüler der katholischen St. Andreasschule. Bis zur Fertigstellung ihrer neuen Schule 1952 wurden die Schüler in der Markthalle, der Roten Schule und der Landwirtschaftsschule unterrichtet. Beim Klassentreffen am Samstag spazierten sie gemeinsam zum ev.-luth. Kindergarten „Schwedenheim“ und zu der inzwischen großzügig erweiterten und modern ausgestatteten Paul-Gerhardt-Schule. Maike Gradhandt, bis vor einigen Jahren dort selbst Lehrerin, führte die Ehemaligen durch die neuen Räumlichkeiten und weckte viele Erinnerungen, die beim anschließenden gemütlichen Beisammensein vertieft wurden. Alle beteiligten Senioren äußerten einhellig den Wunsch: „Das möchten wir unbedingt in absehbarer Zeit wiederholen.“

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