Cloppenburg „Das ist mal was anderes“, meinte die 13-jährige Louisa vom Albertus-Magnus-Gymnasium Friesoythe. Gemeinsam mit einigen Mitschülern nahm sie am Donnerstag am Kreiswettbewerb für Schulsanitätsdienste in der TVC-Halle in Cloppenburg teil. „Bei uns an der Schule gibt es eine Schulsanitätsdienst-AG, die sich regelmäßig trifft. Während dieser Stunden haben wir uns auf den Wettbewerb vorbereitet“, erzählte Louisa.

Realschule Friesoythe I gewinnt den Wanderpokal:

Die Endergebnisse des Kreiswettbewerbs der Schulsanitätsdienste im Überblick: 1. Platz: Realschule Friesoythe I (Gewinner des Wanderpokals), 2. Platz: Albertus-Magnus-Gymnasium Friesoythe II und Oberschule Garrel II, 3. Platz: Oberschule Garrel I, 4. Platz: Realschule Friesoythe II, 5. Platz: Grund- und Oberschule Lindern, 6. Platz: Albertus-Magnus-Gymnasium Friesoythe I, 7. Platz: Heinrich-von-Oytha-Schule Friesoythe II, 8. Platz: Heinrich-von-Oytha-Schule Friesoythe I, 9. Platz: Johann Comenius Oberschule Cloppenburg, 10. Platz: Marienschule Cloppenburg I, 11: Platz: Marienschule Cloppenburg II, als Gastmannschaft außerhalb der Wertung: Kolleg St. Thomas Vechta

Gefordert wurde von den Schülern bei dem Turnier jede Menge Kenntnis in Sachen Erster Hilfe. Hier ein geprellter Arm, dort ein Kind mit Bauchschmerzen und auf der anderen Seite der Halle ein Mädchen mit einer Schnittwunde am Arm – an insgesamt sechs Stationen mit Fallbeispielen mussten die Schulsanitäter ihr Können unter Beweis stellen. „Wichtig ist, dass ihr mehr mit dem Patienten sprecht“, gab Schiedsrichterin Hilke Loerts einer Gruppe mit auf den Weg zur nächsten Station.

Organisiert wurde der Wettbewerb vom Jugendrotkreuz und den Johannitern. „Wir haben den Wettbewerb zum neunten Mal veranstaltet – und jedes Jahr beteiligen sich mehr Gruppen“, berichtete Petra Oltmann, Kreisjugendleiterin im DRK-Kreisverband Cloppenburg. „Die Schulen merken, welche Vorteile sie durch gut ausgebildete Schulsanitäter haben – man kann sie zum Beispiel bei Bundesjugendspielen oder beim Auftritt der Theatergruppe einsetzen“, erzählte Oltmann. Auch im Schulalltag kommen die Schulsanitäter regelmäßig zum Einsatz. „Sie kümmern sich um Mitschüler mit Bauchschmerzen oder kleineren Sportverletzungen.“

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Beim Wettbewerb in Cloppenburg sind insgesamt 13 Gruppen angetreten – mehr als 120 Schüler und Helfer waren zeitgleich in der Halle. „Neben den Erste-Hilfe-Aufgaben haben wir auch ein paar Spiel-Stationen, wie zum Bespiel Eierlauf, aufgebaut. Es ist wichtig, dass die Kinder den Kopf freibekommen und sich dann wieder auf die Erste Hilfe konzentrieren können“, sagte Oltmann, die den Schulsanitätsdiensten auch abseits des Wettbewerbes mit Rat und Tat zur Seite steht.


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Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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