Cloppenburg Die Abitur-Noten wurden in der vergangenen Woche bekannt gegeben, die offizielle Verabschiedung und der Abi-Ball stehen noch aus. Die Schüler des Jahrgangs 12 am Clemens-August-Gymnasiums werden in einigen Tagen quasi „in die Freiheit“ entlassen. Doch was dann? Eine Ausbildung beginnen? Sich einem Studium widmen? Reisen?

Wir haben bei vier Abiturienten vom CAG gefragt, wie ihre Zukunftspläne aussehen. Und alle haben schon eine genaue Vorstellung, wo die Reise hingehen sollen.

Das Gymnasium fährt mit den Schülern zu Ausbildungs- und Job-Messen, unterstützt in Sachen Praktikum und bereitet beispielsweise im Seminarfach auf das wissenschaftliche Arbeiten an Universitäten und Fachhochschulen vor. So sollen sie optimal auf ein Leben nach der Schule vorbereitet werden – egal ob als Azubi oder Student.

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Max Korte

Weil er den Umgang mit Zahlen. das genaue Hinsehen, die Arbeit am Computer aber auch den Umgang mit Menschen mag, möchte Max Korte beim Finanzamt arbeiten. Er beginnt am 1. August sein duales Studium. Die Praxis lernt der 18-Jährige in Cloppenburg, für die Theorie geht es nach Rinteln. Hereingeschnuppert in das Finanz- und Steuerwesen hat der Cloppenburger bei einem Praktikum bei einem Steuerberater. Außerdem arbeitet der Onkel beim Bundesrechnungshof - und konnte dem Abiturienten so mit Tipps und Infos aus erster Hand weiterhelfen. Über das Studium beim Finanzamt hat sich Max bei einer Job-Messe in Oldenburg informiert. Bis der richtige Ernst des Lebens beginnt, wird noch die Reiselust gestillt. Max war schon Kanu-Fahren in Schweden und im Abi-Urlaub, geplant ist noch ein Urlaub in der Türkei. Das Geld dafür verdient er bei seinem Ferienjob.

Sina Krause

Max Korte, 18 Jahre alt
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Sina Krause, 19 Jahre alt
Für Sina Krause aus Emstek geht es erst mal in die Ferne. Sie plant zusammen mit ihrem Klassenkameraden Markus Sommer eine Reise nach Japan, Australien und Neuseeland. Jeweils einen Monat wollen die beiden in jedem drei Länder die Kultur und die Menschen kennenlernen. Markus hat Verwandte in Japan und Neuseeland, in Australien kommt das Duo bei Verwandten von Sina unter. Das Geld dafür hat sie bei einem Bäcker verdient. Dann möchte die 19-Jährige studieren: Germanistik oder Belletristik soll es werden – am liebsten in Münster oder Paderborn. Denn das große Wunschziel ist die Arbeit als Lektorin in einem Verlag. Diese Arbeit hat sie schon bei einem Praktikum in den Sommerferien bei einem Verlag in Paderborn kennen gelernt. „Ich lese und korrigiere total gerne. Ich hab schon immer eine große Liebe zu Büchern, Sprache begeistert mich“, sagt die Abiturientin.

Maren Peternel

Maren Peternel, 18 Jahre alt
Studieren möchte Maren Peternel – und später Lehrerin werden. Zur Auswahl stehen noch die Fächer Deutsch, Kunst und Sport. Denn die Abiturientin aus Emstekerfeld liest, schreibt und zeichnet gerne, ihr Abitur hat sie im Schwerpunkt Sport abgelegt. Beim Studienort steht die Entscheidung ebenfalls noch aus: Entweder Oldenburg oder Vechta. „Die Uni in Oldenburg habe ich mir selber schon angeschaut. Und in Vechta kenne ich ein paar Studenten, und das Lehramtsstudium dort soll gut sein“, sagt die 18-Jährige. Bis es soweit ist, dauert es aber noch ein bisschen. Denn Maren fliegt im September für drei bis vier Wochen nach Island. Seit der 11. Klasse jobbt sie und will auch bis dahin noch weiter arbeiten, um die Reisekasse aufzubessern.

Markus Sommer

Markus Sommer, 18 Jahre alt
Zusammen mit Sina auf Reisen geht Markus Sommer. Er freut sich besonders auf Japan, denn dieses Land wollte er schon immer mal bereisen. Der 18-Jährige ist seit Kindertagen interessiert an Biologie und würde gerne zwischen der Reise und einem Studium ab November einen Bundesfreiwilligendienst absolvieren – am liebsten mit Schwerpunkt Umwelt. Eine Stelle hat der Emsteker noch nicht, er schaut sich deswegen auch im sozialen Bereich um, weil hier die Auswahl größer ist. Seine Studienpläne sind schon sehr konkret: Diversität und Ökologie an der Uni in Bayreuth soll es werden. „Umwelt-Themen sind zukunftsweisend und ein wichtiges Thema, das wird ja gerade sehr deutlich. Später möchte ich in der Wissenschaft arbeiten“, plant der 18-Jährige.
Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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