CLOPPENBURG Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese setzt sich für den Erhalt der Grundschule St.-Andreas als Volle Halbtagsgrundschule (VHGS) ein. In einem Brief an die Niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) schreibt Wiese: „Die Stadt Cloppenburg ist sehr daran interessiert, den Fortbestand der Vollen Halbtagsschule mit dem vorhandenen pädagogischen Konzept zu gewährleisten.“

Hintergrund sind Pläne der Landesregierung, die Vollen Halbtagsschulen in Niedersachsen zwangsweise in Verlässliche Grundschulen (VG) umzuwandeln. Gegen dieses Vorhaben setzen sich die Elternvertretungen der Vollen Halbtagsschulen aus den Regionen Vechta, Cloppenburg und Diepholz zur Wehr. „Diese Initiative wird von der Stadt Cloppenburg in vollem Umfange unterstützt“, schreibt Wiese weiter.

Seit dem Schuljahr 1993/94 werde die in der Trägerschaft der Stadt Cloppenburg befindliche Grundschu-le St. Andreas als Volle Halbtagsschule geführt – „mit großem Engagement des Schulkollegiums und mit nicht unerheblichem finanziellen Aufwand der Stadt Cloppenburg“, so Wiese. „Sie stellt eine wesentliche Bereicherung des Cloppenburger Schulangebotes dar, indem sie besondere pädagogische Konzepte anbietet.“

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In der VHGS gibt es neben dem Pflichtunterricht Zeiten, in denen weitere Angebote unter Aufsicht der Lehrer stattfinden. In einer VG werden Kinder während der außerhalb der Unterrichtsstunden liegenden Zeit von Betreuungspersonen beaufsichtigt. Bei einer Umwandlung der St.-Andreas-Schule müsste einer der 16 Lehrer das Kollegium verlassen.

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