Bösel Die Oberschule (OBS) Bösel hat am Donnerstag eine Vereinbarung für eine langfristige Zusammenarbeit mit der Moorgut Kartzfehn von Kameke GmbH & Co. KG geschlossen. Die Grundlage dafür bietet KURS-Zukunft – eine Initiative des Fachkräftebündnisses Nordwest unter Federführung des Niedersächsischen Kompetenzzentrums Ernährungswirtschaft (NieKE) an der Universität Vechta. Darin sollen Themen der Agrarbranche behandelt werden, um Vorurteile abzubauen und realistische Einblicke zu gewähren.

Wirtschaft im Unterricht anhand von Büchern zu behandeln – für Iris Meyer, an der OBS zuständig für die Berufsorientierung, führe das häufig dazu, dass das gelernte Wissen schnell wieder verblasse. Das Wissen mit Praxisbezug sorge dafür, dass es nachhaltiger wirke, meint auch Rebecca Kiens, Konrektorin der OBS und Schulleiterin Dorothea Kuhlmann-Arends betont: „Uns interessiert die Arbeitswelt der Betriebe vor Ort.“ Die Jugendlichen erhalten die Möglichkeit, „sich mit den Zukunftsthemen der Branche zu beschäftigen“. Sie bezeichnete es als „großes Glück“, hinter „die Mauern“ beim Moorgut Kartzfehn blicken zu dürfen.

Verschiedene Treffen zwischen Mitarbeitern des Moorguts und Schülern des neunten und zehnten Jahrgangs der Oberschule sind geplant. Zukunftsthemen, zu denen auch Nachhaltigkeit und Umwelt gehören, werden in Workshops in der Schule stattfinden. Mit dem theoretisch Erarbeiteten werden die Schüler als Experten dann, begleitet von den Lehrern, in das Unternehmen gehen und Fragen an die Unternehmensvertreter stellen. Besuche in einem Putenstall und in der Brüterei seien ebenfalls geplant, betonte Dr. Jutta Graue, Leiterin der internen Forschung im Moorgut.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Doris Schröder, NieKe-Geschäftsführerin und Leiterin des Projektes KURS-Zukunft, betonte, Schulen und auch Unternehmen hätten gespiegelt, dass durch das Projekt eine lebhafte Dynamik in der Zusammenarbeit entstanden sei. Patenschaften gebe es in den Landkreisen Cloppenburg, Vechta und Diepholz. Im Landkreis Cloppenburg wurde an der Böseler Oberschule die dritte Partnerschaft unterzeichnet.

Andreas Thielscher, Stabsstelle Wirtschaftsförderung beim Landkreis Cloppenburg, sagte: „Die Agrar- und Ernährungswirtschaft ist eine der tragenden Säulen für den wirtschaftlichen Erfolg in unserer Region. Umso mehr freut es uns, dass den Schülern die Chance geboten wird, die Berufsmöglichkeiten eines regional ansässigen Marktführers kennen zu lernen.

Als „Glücksfall“, in so einem Unternehmen Erfahrungen sammeln zu können, bezeichnete Bürgermeister Hermann Block die Kooperation. Die Region brauche die Schüler als gut ausgebildete Arbeitskräfte. Dass Jugendliche die Chancen des lokalen Arbeitsmarktes entdeckten, unterstütze er zu 100 Prozent.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.