CLOPPENBURG Einen Antrittsbesuch hat am Mittwoch der Oldenburger evangelische Bischof Jan Janssen dem Cloppenburger Clemens-August-Gymnasium abgestattet. Nachdem Janssen eine Unterrichtsstunde in einer gemeinsamen Religionsklasse des Jahrgangs elf und zwölf miterlebt hatte, feierte er mit fast 300 Schülern und Lehrern einen Gottesdienst in der Aula der Schule.

An der Schule gebe es rund 300 evangelische Schüler, berichtet Dr. Hubert Gelhaus, Lehrer für Werte und Normen. Gelegentlich würden auch evangelische Schüler im katholischen Religionsunterricht mit unterrichtet. „Man muss nicht jede Schule mit einem Etikett evangelisch oder katholisch versehen“, sagte Bischof Janssen.

35 bis 40 Prozent der Jungen und Mädchen eines Jahrgangs entscheiden sich für das Abiturfach Religion. Die Teilnahme am Religionsunterricht ist für alle Schüler verpflichtend bis zum Abitur, Angehörige anderer Glaubensrichtungen oder Schüler, die sich befreien haben lassen, müssen den Kursus Werte und Normen belegen. Erfreulich für den Bischof: Rund 90 Prozent der Schüler nehmen am Religionsunterricht teil. Regelmäßig bereitet Schulpfarrer Frank Willenberg jahrgangsweise Gottesdienste vor.

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Der Besuch diente Bischof Janssen dazu, einen Blick in die Schulpfarrstellen und den Religionsunterricht zu werfen, es gehe aber auch darum, die Besonderheiten des Oldenburger Münsterlandes mit dem stärker protestantisch geprägten Norden und dem katholisch dominierten Süden zu erleben.

Bischof Janssen zeigte sich von der Diskussion, die er im Unterricht erlebt hatte, sehr angetan. Religiöse Fragen seien Teil der schulischen Bildung geworden, habe er beobachtet. Beeindruckt zeigte er sich auch von der geistigen und sprachlichen Reife der Schüler.

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