Bevern Mit einem fröhlichen Lied haben die Kinder des „ABC-Clubs“ die Gäste bei der Einweihung der Kindertagesstätte St. Marien in Bevern begrüßt. In Anwesenheit der Vertreter des Rates und der Verwaltung der Gemeinde Essen, der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden und der am Bau beteiligten Firmen ging die Leiterin der Kindertagesstätte, Anja Thiel, bei ihrer Begrüßung auf die Umbaumaßnahmen ein, die im August 2017 begonnen hatten.

Der 42 Jahre alte Kindergarten war schon seit längerer Zeit zu klein geworden und entsprach nicht mehr den aktuellen Standards. Es gab kein Personalzimmer, der kleinste Winkel wurde genutzt und die Turnhalle für die Allerkleinsten als Krippengruppenraum umfunktioniert. „Große Bagger und Baufahrzeuge gehörten mit Beginn der Umbauarbeiten zum täglichen pädagogischen Programm der Kindertagesstätte, und wer einen guten Sitzplatz vor dem Zaun der Baustelle ergattert hatte, verließ diesen nicht, bevor er mittags von Mama oder Papa abgeholt wurde“, erinnerte Thiel.

Ein Höhepunkt der Bauphase sei der Einzug der Kinderkrippe in den fertigen Gruppenraum im Mai 2018 und der Umzug des „alten“ Kindergartens in den Anbau gewesen. Etwa neun Wochen blieben den Handwerkern, um aus den alten Räumen des Kindergartens das Bestmögliche herauszuholen. Die Zeit habe sich gelohnt: kindgerecht gestaltete Gruppenräume, ein großzügiger Flurbereich, eine Turnhalle und nicht zuletzt mehrere Räume für das Personal der Kita sowie Abstellflächen. Besonders erfreulich sei auch, dass der Spielplatz jetzt in Betrieb genommen werden konnte.

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Thiel richtete einen Dank an alle Beteiligten, besonders aber an die Kolleginnen, die während der Bauphase in der Einrichtung arbeiteten, aber auch an die Eltern für deren Verständnis. „Gemeinsam haben wir eine riesengroße Herausforderung gemeistert und darauf können wir stolz sein.“ Seit August 2018 arbeiten zwölf pädagogische Fachkräfte in einer integrativen Ganztagsgruppe, einer altersübergreifenden Gruppe, einer Regelgruppe und einer Krippengruppe. „Es ist super geworden, eine tolle Arbeitsumgebung“, schwärmte Krippen-Mitarbeiterin Gisela Burhorst.

Bürgermeister Heiner Kreßmann erinnerte an den Beginn mit der Vorlage eines Zukunftskonzeptes am 18. April 2016 im Jugend-, Schul- und Kulturausschuss und den folgenden Ratsbeschluss vom 26. September 2016 für Baumaßnahmen in geschätzter Kostenhöhe von 500 000 Euro. Die Investitionssumme belaufen sich heute auf rund 1,4 Millionen Euro, Zuschüsse in Höhe von rund 500 000 Euro seien schon teilweise gezahlt. Geschaffen wurden 15 neue Krippen- und 25 Kindergartenplätze. Zudem wurde das Gebäude grundsaniert.

Pfarrer Pater Bernhard Seggewiß segnete anschließend die Räumlichkeiten. Dichtes Gedränge herrschte während des anschließenden Tages der offenen Tür im Gebäude und im neu gestalteten Außenbereich.

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