Beverbruch Der Josef-Kindergarten in Beverbruch unter neuer Führung: Silvia Hogeback hat die Leitung von Silvia Pest übernommen.

Die 50-jährige Garrelerin blickt auf langjährige Erfahrungen als Erzieherin zurück. Vor ihrem Engagement in Beverbruch war sie 24 Jahre lang im Garreler Barbara-Kindergarten beschäftigt. Sie war dort eine der ersten Erzieherinnen. „Ich bin gerne dort gewesen“, schildert Silvia Hogeback im Gespräch mit der NWZ.

Warum die Entscheidung, nun Leiterin des Beverbrucher Josef-Kindergartens werden zu wollen? „Ich wollte nochmal etwas anderes machen“, sagt Silvia Hogeback, „frischen Wind“ um die Nase spüren. Ihre mittlerweile erwachsenen Kinder sind aus dem Haus – genügend Zeit, sich mehr dem Beruf zu widmen. Um für die Herausforderungen des Alltags gewappnet zu sein, hat sie sich fortgebildet, zuletzt mit einer Ausbildung zur systemischen Familienberaterin.

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Zuvor war die gebürtig aus Höltinghausen stammende Erzieherin, die seit 1993 in Garrel lebt, in Petersdorf im Kindergarten beschäftigt, davor in Rechterfeld (Kreis Vechta) in einer kleinen Einrichtung. Nach ihrer Ausbildung hatte sie ein Jahr in einem Förderschul-Internat in Datteln in Nordrhein-Westfalen gearbeitet.

Der Kindergarten in Beverbruch nimmt im Dorfleben einen besonderen Platz ein. „Wir wollen präsent sein“, hat sich Silvia Hogeback auf die Fahne geschrieben. Dazu soll etwa Kontakt zu Seniorengruppen für gegenseitige Besuche gesucht werden. „Wir wollen offen sein und schauen, wo man Verbindungen noch stärken kann.“ Auch bei Festen im Dorf möchte sich der Kindergarten einbringen.

Den Josef-Kindergarten, der im vergangenen Jahr sein 25-jähriges Bestehen gefeiert hat, besuchen derzeit 35 Kinder – 25 in der Regelgruppe im Alter von drei bis sechs Jahren, zehn in der Kleingruppe. Das pädagogische Konzept des Kindergartens setzt auf Partizipation, betont Silvia Hogeback, die von den Erzieherinnen Sara Schulte und Monika Voßmann unterstützt wird. Gemeinsam werden Themen erarbeitet und auch umgesetzt – jüngstes Beispiel: die Feuerwehr. Die Mädchen und Jungen in der Regelgruppe hatten sich selbst dafür entschieden.

Erstaunlich sei, so Silvia Hogeback, mit welchem Engagement auch die Eltern bei der Sache sind. „Die Eltern sind sehr motiviert mitzugestalten“, freut sich Silvia Hogeback.

Bis zu den Sommerferien stehen noch einige Termine an: Abschiedsfest und Übernachtungsparty für die künftigen Erstklässler und ein Spielenachmittag mit den neuen Familien etwa. 15 Kinder werden die Einrichtung bald verlassen, zwölf neue kommen hinzu, im April ein 13. Kind. Zwei Plätze sind dann noch frei.

Zwar ist Silvia Hogeback erst seit wenigen Wochen Leiterin der Einrichtung. Aufgefallen ist ihr aber, dass die Räume laut sind. Schalldämmung in den hohen Räumen wäre ein Wunsch. Ebenso wie Sitzgelegenheiten im Außenbereich. Damit die Kinder auch draußen „frischen Wind“ genießen können.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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