GARREL Bürgermeister Andreas Bartels hat in der letzten Sitzung des „alten“ Garreler Gemeinderats die Arbeit des Gremiums während der vergangenen fünf Jahre gewürdigt. „Seit 1988 hat es kein Rat geschafft, ohne Kreditaufnahme auszukommen“, sagte Bartels. Dennoch sei die Lebensqualität in der Gemeinde weiter verbessert worden.

Die Einwohnerzahl sei von 12 725 auf 13 450 gestiegen, für die Schulen sei viel getan worden, und nicht zuletzt habe die Gemeinde rund 43 Hektar angekauft, um neuen Raum für Wohnen, Gewerbe und Industrie zu schaffen. Außerdem sei die Pro-Kopf-Verschuldung von 572 auf 384 Euro gesenkt worden: „Ein erfolgreicher Gemeinderat“, so Bartels.

Als erfolgreich kann auch die kommunalpolitische Karriere von Richard Cloppenburg bezeichnet werden. Für seine 20-jährige Tätigkeit zum Wohle der Gemeinde erhielt er eine Urkunde des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds. Cloppenburg bleibt dem Rat erhalten.

14 Mitglieder scheiden dagegen aus: Helga Bert (5 Jahre dabei), Hermann Bley (10), Karl-Heinz Bley (15), Erika Bohmann (15), Franz Determann (9), Franz-Josef Hogeback (5), Dieter kl. Stüve (10), Stefan Meyer (5), Rita Otten (5), Jan-Gerd Reinke (5), Ferdinand Rempe (15), Josef Struth (15), Bernhard Tangemann (15) und Bernhard Tapken (5). Josef Willenborg (seit 1996 im Rat) bekam ebenfalls einen Wappenteller. Er setzt seine Arbeit fort.

Vor den Ehrungen hatte der Rat einen letzte Debatte um das Kultur- und Heimathaus geführt. Der Beschluss war angesichts der für den Garreler Rat ungewöhnlichen acht Nein-Stimmen bei einer Enthaltung umkämpft. SPD, FDP und einzelne CDU-Mitglieder stimmten gegen den Bau. Ob das Haus gebaut wird, entscheidet sich in einem Bürgerbegehren, mit dem im Frühjahr nächsten Jahres zu rechnen ist.

Eindeutiger fiel das Votum des Rates für die Einrichtung einer Oberschule mit gymnasialem Zweig aus. Die neue Schulform kommt aber erst zum Schuljahr 2013/2014.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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