Barßel Der Heimatbund für das Oldenburger Münsterland hat für das Plattdeutsche Jahr das Motto „Platt is wat för Jung und Olt“ ausgegeben. Doch in der Gemeinde Barßel, die Ausrichter des Jahres ist, änderte Georg Hoffbuhr, der Plattdeutschbeauftragte der Kommune, das Motto beim Kinderplattkonzert in der Aula im Schulzentrum Barßel einfach um auf „Platt van Jung för Olt“. Rund zwei Stunden boten die Kinder der Grundschulen und Kindergärten der Gemeinde dem Publikum in der voll besetzten Aula einen wunderbaren plattdeutschen Nachmittag.

Hoffbuhr war es gelungen, die Barßeler Bildungseinrichtungen für dieses plattdeutsche Konzert mit ins Boot zu holen. Er war froh, dass die Lehrkräfte der Schulen und die Erzieherinnen der Kindergärten bereit waren, den Nachmittag mitzugestalten.

Und bei den wunderbaren Auftritten der jüngsten Plattsprecher war schnell klar: Auch sehr junge Menschen können der plattdeutschen Sprache bereits mächtig sein und viel Spaß daran haben.

Eröffnet wurde der plattdeutsche Nachmittag mit dem gemeinsamen Lied „Laot us all tausomen“. Weiter ging es mit dem Sketch „Is dat all so loat?“, den die Mädchen und Jungen des Kindergartens „Die Arche“ aufführten. Die „Blumengruppe“ der Kita Harkebrügge erfreute das Publikum mit dem Lied „De Musikmoakers ut Harkebrügge“. Herzhaft mussten die Gäste beim Sketch „Die dörknallte Ober“ der Plattdeutsch-AG der Marienschule Barßel lachen. Die Musiktherapeutin der Musikschule Cloppenburg, Heidi Schwantje, sang mit den Kindern weitere Lieder.

Richtig Stimmung kam beim Trommelwirbel der Barßeler Grundschule auf. „Mit de Fööt“ hieß das Lied, dass die Kinder des Jona-Kindergartens Elisabethfehn vortrugen. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule „Junker Harke“ aus Harkebrügge erfreuten das Publikum mit dem Lied „Moin, ick bün Johannes“, und die Kinder des Kindergartens St. Anna aus Neuland meinten „Dat kann ick alles“. In bunter Reihenfolge wechselten sich Lieder, Sketche und Verse ab. Den Abschluss bildete das Lied „Pastor sin Kauh“.

„Wir sind sehr mit dem Verlauf des Konzertes und dem großartigen Besuch zufrieden“, sagte Barßels Plattdeutschbeauftragter Georg Hoffbuhr. „Mich würde es freuen, wenn dieses plattdeutsche Konzert nicht nur eine Eintagsfliege war, sondern ein fester Bestandteil im Kulturangebot der Gemeinde wird“, meinte Bürgermeister Nils Anhuth.

Der Erlös der freiwilligen Spenden kommt dem Verein „Stöppkes“ in Barßel zugute.

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