Barßel Etwa 110 Mädchen und Jungen besuchen den Kindergarten Heilige Familie in Barßel. Allerdings ist die Kindertagesstätte wegen der Coronakrise derzeit noch geschlossen. Doch wenn die Einrichtung wieder geöffnet werden kann, wird es eng. Das zeigen die Geburtenzahlen.

Daher soll der Kindergarten schon recht bald erweitert werden. Der An- und Neubau einer zweigruppigen Kinderkrippe wird auf dem Grundstück neben dem Kindergarten vorgenommen, wie die Kirchengemeinde berichtet. Direkt hinter dem bisherige „Schwesternwohnheim“, der früheren Vikarie der Kirchengemeinde Ss Cosmas und Damian, mit einer eigenen Zuwegung von der Hafenstraße.

Geplant war dabei, dass die Räumlichkeiten des Schwesternwohnheimes in den Kindergarten- bzw. Krippenbetrieb integriert wird. „Doch das hat sich zwischenzeitlich zerschlagen“, wie Pastor Ludger Becker erklärte. Ursprünglich sollte in dem Gebäude die Kinderkrippe untergebracht werden. Doch das Haus könne so nicht stehen bleiben und genutzt werden. Zum einen könne der Grenzabstand zum rückwärtigen Deich an der Soeste nicht eingehalten werden, und zum anderen sei der Abstand zum bestehenden Kindergartengebäude aus Sicht des Brandschutzes nicht ausreichend. „Das hat uns der Landkreis Cloppenburg vorgegeben“, sagt Pastor Becker.

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Um die Erweiterung der Kita dennoch zu ermöglich, wird das Gebäude jetzt abgerissen. „Es wird nun ein völliger Neubau direkt an der Hafenstraße gebaut – sobald die Baugenehmigung vorliegt, erfolgt der erste Spatenstich“, sagte Becker.

Der Standort habe auch verkehrlich große Vorteile. Es gebe eine gesonderte Zuwegung über die Hafenstraße und in unmittelbarer Nähe umfangreiche Parkmöglichkeiten. Gerade im Hinblick auf den PKW-Verkehr im Zuge des Bringens und Abholens der Kleinkinder sei das hilfreich.

Die Kinderkrippe soll als eigene Einrichtung unter dem Namen Kinderkrippe Heilige Familie geführt werden.

Die beiden Schwestern vom Heiligen Kreuze, Schwester Magda Maria und Romana, die für die Kirchengemeinde tätig waren, sind aus dem Haus ausgezogen. Schwester Romana ist in ihrer Mutterhaus zurückgekehrt und Schwester Magda Maria hat eine neue Wohnung in Barßel.

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