CLOPPENBURG CLOPPENBURG - „Mit den Menschen gehen, liebend zuhören und für sie vor Gott sein“. Diesen Auftrag der Kirche hat der emeritierte Pfarrer Heinrich Kenkel aus Cloppenburg während seiner Zeit als Seelsorger beherzigt. Heute vor 50 Jahre wurde er in Münster zum Priester geweiht. Morgen wird er in einem Dankgottesdienst, der um 10.30 Uhr in der Wallfahrtsbasilika in Bethen beginnt, sein goldenes Priesterjubiläum feiern. Zur Eucharistiefeier und zum anschließenden Empfang im „Haus Maria Rast“ werden unter anderem Mitglieder der Pfarrgemeinden Bethen, Kellerhöhe und Varrelbusch erwartet, in denen der „Ruheständler“ seit fünf Jahren tätig ist. Bevor er vor fünf Jahren offiziell in den Ruhestand verabschiedet wurde, war er 28 Jahre als Pfarrer in Sankt Andreas in Cloppenburg tätig.

Heinrich Kenkel wurde am 13. Juni 1928 in Nikolausdorf geboren und wuchs dort in einer, von tiefer Religiosität geprägten Familie auf. Nach dem Besuch der Volksschule wechselte er zum Cloppenburger Gymnasium und legte 1949 das Abitur ab. Danach studierte er Pädagogik an der Hochschule in Vechta. Während dieser Zeit verspürte der junge Student seine Berufung zum Priester. Nach Beendigung des Theologiestudiums in Münster und Fulda und der Priesterweihe folgten Seelsorgerstellen in verschiedenen Pfarrgemeinden im Oldenburger Münsterland und sieben Jahre hauptamtlich in der Frauenseelsorge beim Offizialat in Vechta.

Als tiefgläubiger Marienverehrer erkannte Kenkel schon bald den hohen Stellenwert der Marianischen Congregationen in der kirchlichen Verbandsarbeit. Er intensivierte daher in besonderem Maße auch die Arbeit dieser Gruppen und war längere Zeit deren geistlicher Beirat.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Auch mit seinen jetzt 77 Jahren ist er von seiner Arbeit fasziniert. Als Mitarbeiter in den drei Kirchengemeinden fühlt er sich wohl. „Ich habe hier so viele liebe Menschen gefunden, dass mir jeder Tag meiner Tätigkeit als Seelsorger aufs Neue Freude bereitet und ich ihn als ein Geschenk Gottes ansehe“, sagt Heinrich Kenkel.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.