CLOPPENBURG Das Motto des diesjährigen Abiturjahrgangs – „Abinopoly“, abgeleitet vom erfolgreichen Gesellschaftsspiel Monopoly – habe ihn erst einmal geschockt, gestand Andreas Weber, Schulleiter des Gymnasiums Liebfrauenschule (ULF) am Freitag bei der Verabschiedung der diesjährigen Abiturientia in der Turnhalle der Schule. Schließlich gehe es bei dem Spiel darum, die Mitspieler möglichst eiskalt auszustechen und hohe Gewinne zu erzielen. Diese Werte seien es aber nicht, die den Schülern am ULF vermittelt werden sollen. Er sehe die diesjährigen Abiturientia deshalb vor allem als junge Leute, die im Sinne des Spiels vom Glück träumten und „ihr eigenes Mensch-Sein erst noch verwirklichen müssten“.

In Anlehnung an das Spiel sagte er: „Ihr hattet in eurer Schullaufbahn acht Mal die Möglichkeit, über Los zu gehen und eurer Glück stets aufs Neue zu versuchen.“ Das ULF sei dabei eine Heimat auf Zeit gewesen. „Jetzt beginnt aber erst Eure Spielzeit im realen Leben“, gab er den 87 Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg, bevor er ihnen die Abi-Zeugnisse überreichte.

Unterstützt wurde er dabei auch vom stellvertretenden Schulleiter Christoph Grunewald, der gleichzeitig mit den Abiturienten seinen Abschied vom ULF feierte. Ab dem neuen Schuljahr wird Grunewald die Leitung des Missionsgymnasiums in Bad Bentheim übernehmen.

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Für das beste Abitur der Schule mit einem Schnitt von 1,0 und für die beste Leistung im Fach Chemie wurde Anna-Lisa Theile während der Feierstunde ausgezeichnet. Ebenfalls für ihre Prüfungsleistungen wurden ausgezeichnet: Jeannine Engelke (Religion), Lena Hettwer (Französisch) und Wiebke Joseph (Mathematik, Physik).

Auch Schülersprecherin Franziska Lückmann und die Jahrgangssprecher Karina Stefan, Saskia Zygielo und Gerrit Grotelüschen wurden für ihr Engagement belohnt.

Die Jahrgangssprecher ließen sich es dann auch nicht nehmen, in einer humorvoll, aber auch nachdenklichen Rede die gemeinsame Schulzeit Revue passieren zu lassen. Im Namen ihrer Mitschüler dankten sie den Lehrern und dem übrigen Schulpersonal für die gute Betreuung.

2004, als sie als erster Jahrgang nach Abschaffung der Orientierungsstufe als Fünftklässler ans ULF gekommen waren, war das soziale Netzwerk Facebook an den Start gegangen. Diese Erfindung, so die Jahrgangssprecher, mache es nun möglich, sich nicht aus den Augen zu verlieren, auch wenn sich die Wege vieler Freunde jetzt erst einmal trennen würden.

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