Cloppenburg Nach knapp einem Jahr haben 14 Trauerbegleiter eine Weiterbildung mit KEB-Zertifikat abgeschlossen. Aus dem gesamten Offizialatsbezirk und darüber hinaus kamen die Teilnehmer, um den Lehrgang zu besuchen, der insgesamt 200 Unterrichtsstunden umfasste.

Auch im Bereich der Alten- und Intensivkrankenpflege bekommt die Trauerbegleitung einen immer wichtigeren Stellenwert, so die Organisatoren der Weiterbildung. In der schnelllebigen Gesellschaft von heute fänden Tod und Trauer kaum noch einen Raum. „Genau da möchten wir mit unserem Bildungsangebot ansetzen“, erläuterte die Kursleiterin und Trauerpädagogin Renate Hartjenstein aus Bensheim. Ziel sei es, Berührungsangst und Sprachlosigkeit zu überwinden.

„Der Bedarf, ausgesprochen oder auch unausgesprochen, ist nach wie vor groß“, weiß Maria Wilken vom Bildungswerk Cloppenburg nach jahrelanger Erfahrung zu berichten. Mittlerweile wird bereits der neunte Kursus in Folge angeboten. Die Schulung beginnt im Herbst.

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„Trauernde zu begleiten“, so Hartjenstein, „heißt nicht therapeutisch tätig zu werden, sondern wird in diesem Konzept verstanden als menschliche Begleitung im Sinne von hilfreicher, tröstender Unterstützung.“ Es gelte, dem Verstorbenen im Leben einen neuen Platz zu geben, der Trauer Ausdruck zu ermöglichen und Formen und Rituale dafür anzubieten, absolut präsent zu sein, hinzuhören und zu spüren, welche Art der Begleitung notwendig ist. Der Trauernde gebe dabei immer den Weg vor.

Die Weiterbildung zielte darauf hin, die Themen Tod und Trauer zu reflektieren, eigene Verlusterfahrungen genauer zu betrachten, aber auch Erkenntnisse aus der Trauerforschung zu beleuchten. Das Zertifikat erhielten: Else Clausen (Delmenhorst), Marita Kühn (Delmenhorst), Mike Bieder (Oldenburg), Brigitte Schöler (Süstedt), Christa Tautz (Haselünne), Eva-Maria Raether (Weyhe), Petra Roeß (Twistringen), Martin Lammers (Twistringen), Magret Wiese (Wildeshausen), Elisabeth Hunfeld (Börger), Iris Schaar (Wildeshausen), Theresia Klinke (Cloppenburg) und Maria Fresenborg (Essen).

  Informationen erteilt Maria Wilken von der Katholischen Erwachsenenbildung in Cloppenburg, Telefon   0 44 71/ 91 08 27.


Mehr Infos unter   www.bildungswerk-clp.de 
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