Friesoythe Mit 4,3 Sekunden hat sie es bei der vorletzten Auswahlfrage in der Sendung auf den Stuhl geschafft – Angelika Menzen aus Friesoythe war am Montagabend im RTL-Kultquiz „Wer wird Millionär?“ zu sehen. Die Friesoyther Ärztin schlug sich wacker und konnte 16 000 Euro mit nach Hause nehmen.

Ein schweres Wort

Als Menzen auf dem Stuhl Platz nahm, hatte Moderator Günther Jauch erst einmal Schwierigkeiten mit der Aussprache des Ortsnamens. Er konnte sich auch nicht vorstellen, wo die Stadt Friesoythe liegen könnte. „Im Oldenburger Münsterland, ganz im Norden. Bei Bremen“, antworte Menzen ganz selbstsicher. Mitgebracht hatte die Anästhesistin und Palliativmedizinerin am Friesoyther Krankenhaus nicht etwa ihren Gatten – sondern die Friesoyther Architektin Edith Hemmen, die als beste Freundin der Kandidatin mitgereist ist. Auch wenn ihre drei Söhne ihr geraten hatten, die Risiko-Variante mit vier Jokern zu spielen, entschied sich Menzen für die sichere Variante mit der festen 16 000-Euro-Stufe, aber nur drei Jokern.

Die Fragen

50 €: Das wohl bekannteste Reisgericht der spanischen Küche ist die...? Paemma, Paerna, Paella (x), Paerika

100 €: Was ist auch bei Menschen ohne Führerschein Teil des Körpers? Hupel, Felgel, Bremsel, Achsel (x)

200 €: Sprichwörtlich ist der Wunsch häufig der...? Vater des Gedankens (x), Onkel der Überlegung, Vetter der Reflexion, Bruder der Abwägung

300 €: Wer sich bei einer Rede genau an sein Skript hält, der kann offenbar nicht so gut ...? fest nehmen, ver hören, an klagen, frei sprechen (x)

500 €: Manchmal sagt man statt...? „große“ „wut“, „jäher „zorn“, „schlimmer“ „ärger“ (x), „tiefer“ „groll“

1000 €: Woraus wird Schmuck hergestellt? Grünsilber, Rotgold (x), Blaubronze, Grauplatin

2000 €: Womit versuchen viele ihr Glück bei der Urlaubsbuchung? Hotel-Roulette (x), Pensionspoker, Absteigen-Kniffel, Unterkunftsbingo

4000 €: Was basiert auf dem Sexagesimalsystem? Euro und Cent, Stunden und Minuten (x), Tonnen und Kilogramm, Wörter und Buchstaben

8000 €: Jakob von Uexküll verkaufte einst Teile seiner Briefmarkensammlung und stiftete mit dem Geld den sog. Alternativen ...? Oscar, UEFA-Cup, Nobelpreis (x), Schlager Grand-Prix

16 000 €: Laut Homepage der Bundesregierung hat Olaf Scholz sein Büro im Bundeskanzleramt „im siebten Obergeschoss mit Blick auf...? den Reichstag (x), den Wannsee, den Ku’damm, Schloss Sanssouci

32 000 €: Wer ist mit 28 Auszeichnungen Rekordhalterin bei den Grammys? Beyoncé (x), Taylor Swift, Adele, Lady Gaga

Gleich bei der 50-Euro-Frage konnte die Friesoytherin nicht lange an sich halten. Auf die Frage, was wohl das bekannteste spanische Reisgericht ist, antwortete sie „Paella“ schon, bevor Günther Jauch die vier Antwortmöglichkeiten nennen konnte. Dementsprechend schnell hatte Menzen auch die 500 Euro in der Tasche. Auch bei den folgenden Fragen beantwortete die Kandidaten alle Fragen souverän und schnell. „Ja wieder richtig, es ist ein bisschen langweilig mit ihnen hier“, sagte Günther Jauch mit einem Schmunzeln. Erst bei der 8000-Euro-Frage (siehe Infobox) wusste Menzen dann nicht auf Anhieb weiter. Der Publikumsjoker musste herhalten – und die Gäste im Publikum tippten zu 90 Prozent auf Antwort C. Nach der richtig beantworteten 16 000-Euro Frage hatte die Kandidatin nun einen sogenannten „Freistoß“, denn das Geld hatte sie schon sicher in der Tasche. Doch auch ihr Sohn Simon als Telefonjoker konnte ihr bei der Frage nach den 28 Grammys nicht weiterhelfen und es war an dieser Stelle Schluss für die Friesoytherin.

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In Sachen Smalltalk machte die Ärztin eine gute Figur und erzählte dem Moderator unter anderem viel über ihre Leidenschaft zum VfL Bochum, aber zeigte auch ihren Weihnachtsbaum an dem auch immer eine Kugel vom SV Hansa Friesoythe hing – ein Vereinsname, der Günther Jauch sichtlich begeisterte. Abschließend sagte er dann noch scherzhaft: „Diese Sendung wurde ihnen gesponsert vom VfL Bochum.“

Positives Fazit

Doch wie hat es sich eigentlich angefühlt, in der berühmten Quizshow auf dem Stuhl zu sitzen? „Es war sehr aufregend und ich war super nervös. Mit dem Ergebnis bin ich aber auf jeden Fall zufrieden“, sagte Menzen im Gespräch mit unserer Redaktion. Günther Jauch fand sie sehr nett – sie hätte sich gerne noch länger mit ihm unterhalten. „Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung, die ich jedem empfehlen kann. Zu Hause auf dem Sofa mitzuraten, ist etwas ganz anderes.“

Am Ende gab es noch ein Händeschütteln mit dem Moderator.
Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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