Den Kölner Karneval hautnah miterleben, konnten 33 Musiker vom Jugendblasorchester Neuscharrel. Für sie ging es am vergangenen Sonntag zum sieben Kilometer langen Karnevalsumzug nach Longerich, einem Stadtteil von Köln.

Danach ließen die Neuscharreler in bunter Verkleidung den Abend in der Altstadt von Köln mit einer Kneipentour ausklingen. Am nächsten Tag stand dann der Rosenmontagsumzug an. Seit über 30 Jahren nimmt das Jugendblasorchester schon daran teil. In diesem Jahr schauten sie sich den Umzug allerdings aus einer anderen Perspektive an. „Damit wir den Umzug auch einmal von außen betrachten können“, erklärt Sarah Schlangen, die im Orchester die Trompete spielt. Sie seien aber trotzdem mitten im Geschehen und Karnevalstreiben gewesen. „Jeder kommt auf Jeden zu“, sagt sie. Natürlich wurde auch viel Kamelle und auch Blümchen verteilt. Die 20-Jährige war bereits zum siebten Mal bei dem bunten Karnevalstreiben dabei. Ob sie im nächsten Jahr wieder mitfahren möchte? „Auf jeden Fall“, ist sich die Neuscharrelerin sicher.

Wie in der Dienstagsausgabe bereits berichtet, waren auch die Mitglieder der Jugendschützenkapelle aus Neuvrees in Köln vertreten: Sie konnten sogar im großen Rosenmontagsumzug mitgehen. Musikalisch begleiteten die Musiker die zehnte Gruppe, die Karnevalsgesellschaft Alt Köllen, in bunten Zwergenkostümen.

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Ausgelassen haben die Kinder am Montag auch im Dorfgemeinschaftshaus in Altenoythe Karneval gefeiert. „Bei toller Tanzmusik mit DJ Stefan ging es hoch her“, schildert Marlene Altevers, die für die Jugendarbeit in Altenoythe zuständig ist. Erneut gab es eine Mini-Playback-Show und die Prämierung der schönsten Kinderkostüme.

Ein Kinderkarvenal am Rosenmontag sorgte auch in Markhausen einen Nachmittag lang im Dorfgemeinschaftshaus für gute Stimmung. Es wurde Spiel und Spaß für alle Kinder, die mitmachen wollten, geboten. So konnten etwa 85 Kinder im Alter von vier bis elf Jahren Becher stapeln, Limbo tanzen, am Schokokusswettessen teilnehmen oder zu Musik tanzen. Die kleineren Kinder mit elterlicher Begleitung konnten zudem kneten, malen oder Ketten fädeln.

Gestärkt wurden alle mit selbst gebackenem Kuchen, Chips und natürlich Süßem. Zum Abschluss wurden noch ein Prinz und eine Prinzessin im Losverfahren auserkoren. Nach der Stärkung mit Hot Dogs ging es dann mit einer kleinen Überraschung im Gepäck nach Hause. Die Organisation übernahm das Team des Kinderkarnevals Markhausen und der Ortsjugendring. Maßgeblich waren Kerstin Barlage, Dörte Timme und Mareike Berssen für die Organisation verantwortlich.

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