Facettenreich sind die Beiträge einzelner Vechtaer Professoren zum Kulturleben im Oldenburger Münsterland in der Nachkriegszeit gewesen, die beim Abend des Geschichtsausschusses des Heimatbunds Oldenburger Münsterland in der Katholischen Akademie Stapelfeld vorgetragen wurden. Das unterstrich Dr. Michael Hirschfeld als Organisator und Moderator des Akademieabends. Die Veranstaltung widmete sich zum zweiten Mal unter dem Titel „Vechtaer Hochschulköpfe“ prägenden Professorenpersönlichkeiten nach dem Zweiten Weltkrieg.

So stellte Dr. Klaus G. Werner den Musikpädagogen Prof. Dr. Felix Oberborbeck als ungemein willensstarke und durchsetzungsfähige Persönlichkeit heraus. Ähnlich intensiv identifizierte sich der Kunstprofessor Josef Giesen, der vor 1945 in Bonn und Trier gewirkt hatte, mit Vechta. Er war – wie sein Biograf Franz-Josef Luzak verdeutlichte – ein sehr produktiver Kopf mit vielen Fähigkeiten, von dem zahlreiche Aquarelle in Vechtaer Familien überdauert haben. Als Ansprechpartner in existenziellen Fragen kennzeichnete schließlich Prof. Dr. Karl-Josef Lesch den Theologieprofessor Franz Niehaus.

Mehr als 50 Interessierte, darunter viele ehemalige Studenten der vorgestellten Professoren, bereicherten mit Anekdoten und Erinnerungen die Diskussion der Beiträge. So wurde ein Stück Bildungs- und Kulturgeschichte Südoldenburgs der 1950er und 1960er Jahre lebendig.

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Am Donnerstagabend sind die besten Gesellen aus dem Oldenburger Land im Berufsbildungszentrum in Oldenburg ausgezeichnet worden. Dazu zählten auch etliche junge Erwachsene aus dem Landkreis Cloppenburg. So überreichte Handwerkskammerpräsident Manfred Kurmann Urkunden an Lena Engelmann (Bürokauffrau, Cloppenburg), Katrin Zilke (Fotografin, Cloppenburg), Dennis Henke (Informationselektroniker, Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik, Ermke), Arthur Baier (Klempner, Garrel), Michael Rensen (Land- und Baumaschinenmechatroniker, Lastrup), Sonja Rolfes (Maßschneiderin, Schwerpunkt Damen, Bösel), Gerhard Rempe (Metallbauer, Fachrichtung Nutzfahrzeugbau, Firma sitzt in Wardenburg), Michael Hogeback (Orthopädieschuhmacher, Friesoythe), Sven-Raphael Raker (Tischler, Garrel) und Mario Torbecke (Zimmerer, Garrel).

In die Welt der Märchen entführte Dr. Heinrich Dickerhoff jüngst seine Zuhörer im St.-Pius-Stift in Cloppenburg. Der Pädagogische Direktor der Katholischen Akademie Stapelfeld hielt einen Vortrag für die Mitarbeiter des Altenheimbesuchsdienstes.

Die Gemeindecaritasreferentinnen Simone Elschen, Elisabeth Pohlmann und Regina Bunger vom Caritas-Sozialwerk hatten Ehrenamtlichen aus den Dekanaten Cloppenburg, Friesoythe und Löningen zu der Informationsveranstaltung „Märchen für uns und in der Begleitung von alten Menschen“ eingeladen.

„Märchen sind nicht ganz so grausam wie die Wirklichkeit“, sagte Referent Dickerhoff. Und: „Mut lernt man nur, wenn man sich der Angst stellt.“ Der Theologe und Pädagoge zog mit seinen Interpretationen internationaler Märchen sein Publikum in den Bann. Für die Arbeit mit Menschen mit Demenz empfahl Dickerhoff jedoch die Geschichten aus der Sammlung der Gebrüder Grimm, da diese sehr bekannt seien. „So lassen sich die Menschen mitnehmen in ihre Träume und frühen Erinnerungen.“

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