Vor 50 Jahren haben 24 Schüler der Klasse M13b am Cloppenburger Clemens-August-Gymnasium ihr Abitur bestanden. 19 von ihnen trafen sich jetzt zu einer Wiedersehensfeier in Cloppenburg. Organisator Hans Oltmann lud nach langer zeitaufwendiger Suche nur diejenigen ein, die mit ihm teilweise gemeinsam die „Schulbank gedrückt“ hatten. Drei Mitschüler leben inzwischen schon nicht mehr. Die Angeschrieben kamen u.a. aus Berlin, München, Göttingen, Bremen, Oldenburg, Darmstadt, Bad Waldsee und dem Teutoburger Wald. Am Museumsdorf empfing eine Gästeführerin vom Verein „Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre“ die ehemaligen Pennäler zu einer zweistündigen Stadtführung. Anschließend ging’s zum Mittagessen ins Restaurant Fleming, diesen Programmteil hatte Heiner Terwelp organisiert. Am Nachmittag führte Studiendirektorin i.R., Gisela Kläne, die Ehemaligen durchs CAG. Am Abend traf man sich schließlich zum Abendessen und gemütlichen Beisammensein im Dorfkrug des Museumsdorfs. Spontan wurde eine weitere Zusammenkunft im Mai 2019 in Münster anvisiert.

Nach 46 Jahren im Dienste der Cloppenburger Stadtverwaltung ist Gerd Thole jetzt in den Ruhestand gegangen. Während einer Feierstunde im Historischen Ratssaal überreichte Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU) dem Cloppenburger eine Urkunde und ein Präsent. „Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass man einem einzigen Arbeitgeber so lange treu bleibt“, betonte Wiese. Thole begann 1971 seine Ausbildung als Verwaltungslehrling bei der Stadt und war dann ab dem 1. August 1973 Verwaltungsangestellter. Im Laufe der Jahre durchlief er zahlreiche Ämter der Stadt, so das Schul-, Jugend- und Kulturamt, die Stadtkasse, das Einwohnermeldeamt und das Ordnungsamt (Marktabteilung). Seit 2008 arbeitete er im Fachbereich 2 (Bürgerservice, Ordnung, Soziales, Bildung und Kultur). Darüber hinaus war Thole langjähriger Vorsitzender des Personalrats und ehrenamtlicher Richter beim Amtsgericht Oldenburg. Gerd Thole ist verheiratet mit seiner Frau Ursula und hat einen Sohn. Er freut sich darauf, nun verstärkt seinem Hobby, dem Klarinette spielen, nachgehen zu können.

Der erste Vorsitzende des Männergesangvereins „Cloppenburger Liederkranz“, Claus Schomakers, verlässt aus persönlichen Gründen den Verein. Während einer Chorprobe wurde er nun im Hotel Taphorn verabschiedet. Seit 20 Jahren ist Schomakers Mitglied im Liederkranz. Chormitglied Dr. Dietmar Raczek schilderte in seiner Laudatio den Werdegang und die Aktivitäten Schomakers’. 2006 wurde er zum Vorsitzenden gewählt. Souverän und gekonnt habe Schomakers unter anderem die Feierlichkeiten zum 175-jährigen Bestehen des Verein im Jahre 2014 koordiniert. „Du hast den Chor zusammengehalten“, betonte Raczek. Als Dank erhielt Schomakers eine Ehrenurkunde sowie einen großen Präsentkorb. „Und dann endlich konnten wir den besten, den engagiertesten Chorleiter für uns gewinnen, den es hier in der Region gibt: Martin Zurborg“, ergänzte Schomakers in seinen Dankesworten.

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Ihr Dienstjubiläum haben drei langjährige Mitarbeiterinnen der Cloppenburger Kreisverwaltung gefeiert. Waltraud Heimbrock aus dem Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung ist seit 40 Jahren im öffentlichen Dienst tätig. Auf 25 Jahre können Claudia Hülskamp (Gesundheitsamt) und Helga Olliges (Straßenverkehrsamt) zurückblicken. Kreisrat Neidhard Varnhorn sprach den Mitarbeiterinnen seinen Dank für die geleistete Arbeit aus. Die Glückwünsche der Kollegen sowie Blumen überbrachte Personalratsvorsitzender Klemens Sieverding.

Der aus Dinklage stammende Ludger Bockhorst ist neuer Leiter der Berufsbereiche Hauswirtschaft und Gastronomie an der BBS am Museumsdorf. Bockhorst machte das Abitur in Lohne und studierte Ökotrophologie in Bonn. Nach dem Studienabschluss 1986 war er zunächst 17 Jahre als Ökotrophologe in der freien Wirtschaft im Bereich Consulting für Werbung und Public Relations tätig. Im Jahr 2003 wechselte er als Seiteneinsteiger an das Berufskolleg in Marl und wurde dort Lehrer für Ökotrophologie und Biologie. Acht Jahre später übernahm Bockhorst die Fachleitung für diese Unterrichtsfächer am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (hierzulande Studienseminar) in Gelsenkirchen. Nach vielen Jahren in Mühlheim an der Ruhr haben vor allem familiäre Gründe ihn nun in das Oldenburger Münsterland zurückgeführt.

Nach 40 Jahren Tätigkeit beim Bildungswerk Cloppenburg ist die Verwaltungsangestellte Hedwig Jansen aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. 1977 begann Jansen ihre Tätigkeit bei der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) im Offizialatsbezirk. Stationen waren die Katholische Akademie in Stapelfeld, das Edith-Stein-Haus und schließlich das Haus der Erwachsenenbildung. Ihr Hauptaufgabengebiet waren die Buchführung und Personalabrechnungen nicht nur des Bildungswerks Cloppenburg sondern aller – teilweise acht – Geschäftsstellen der KEB im Offizialatsbezirk. Für die Mitarbeitervertretung überbrachte Elisabeth Schlömer die Glückwünsche. Sie dankte Jansen für ihre große Hilfsbereitschaft und freundschaftliche Kollegialität. KEB-Vorstand Dr. Marie Kajewski und Bildungswerkdirektor Martin Kessens würdigten Jansens große Verdienste. Stichworte wie „gewissenhaft“, „bis in die Haarspitzen engagiert“, „verantwortungsvoll“ sowie „hohe Zuverlässigkeit und herausragende Loyalität“ prägten die Ausführungen.

Nach langjähriger Tätigkeit an der Cloppenburger Förderschule Albert Schweitzer ist Lehrerin Martina Varnhorn in den Ruhestand verabschiedet worden. Mit großem Engagement habe Varnhorn die ihr anvertrauten Kinder in deren Persönlichkeitsentwicklung begleitet, hieß es. Varnhorn habe aus der Haltung Albert Schweitzers, dem Namensgeber der Schule, heraus gelebt und unterrichtet. Landesschulbehörde und Schulleiterin Marianne Wesselmann sprachen ihr dafür Anerkennung und Dank aus.

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