Freudig begrüßt wurden die fleißigen „Nadelklapperer“ der Ehrenamtsagentur von den Erzieherinnen und Kindern bei ihrem Besuch im Kindergarten Schwedenheim. Sie hatten als Geschenk für jede der fünf Kita-Gruppen einen riesigen Trost-Teddy aus eigener Produktion mitgebracht. Dorothee Wilmes, Leiterin des Kindergartens, ist sich sicher, dass jeder Teddy im speziell für ihn genähten und mit dem jeweiligen Gruppenemblem versehenen Beutel eine ganz besondere Bedeutung im Gruppenleben der Kleinen einnehmen wird. „Immer, wenn Ihr traurig seid oder Euch allein fühlt, kann Euch der Teddy trösten. Ganz ohne Worte“, sagte Wilmes zu den Kindern.

Über die Angebote der Tagespflege des St.-Pius-Stifts hat sich die KAB-Seniorengruppe unter der Leitung von Renate Siemer informiert. Erstaunt waren die 20 Besucher über das vielfältige Angebot. „Wir sorgen für einen erfüllten Aufenthalt aller Gäste in fröhlicher Gemeinschaft“, sagte die Ansprechpartnerin Helga Weinert zur Begrüßung. Auch die Angehörigen von pflegebedürftigen Menschen würden vom Serviceangebot profitierten, erläuterte Weinert. Denn diese würden entlastet und bekämen mehr Freiräume. Die Besuchergruppe kam auch ins Gespräch mit den in der Tagespflege befindlichen Menschen. Ältere und auch pflegebedürftige Menschen aus der Isolation zu holen, sei ein Ziel, erklärte Pflegedienstleiter Aloys Freese.

Zum Jahrestreffen der Arbeitsgemeinschaft (AG) der Mitarbeitervertretungen im Offizialatsbezirk Oldenburg hatte ihr Vorsitzender Josef Hanneken Weihbischof Wilfried Theising in die Katholische Akademie Stapelfeld eingeladen. Die AG vertritt mehr als 13 000 Personen. Nach einem Gottesdienst gab es eine offene Gesprächsrunde. Dabei betonte Theising den Wert einer guten Dienstgemeinschaft. Diese brauche eine starke Beteiligung aller Mitarbeiter in allen Bereichen, forderte der Weihbischof. Zu Tarifverhandlungen sagte Theising, er sei nicht der Vorgesetzte aller Beschäftigten im kirchlichen Dienst, unterzeichne aber als Offizial die Tarifabschlüsse.

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Bei Tarifstreitigkeiten zwischen Dienstgebern und Dienstnehmern dürfe er sich nicht einmischen, schließlich sei er für beide Seiten zuständig, betonte Theising. „Mit unserem Tarifsystem brauchen wir uns aber nicht verstecken“, zeigte er sich überzeugt. Er glaube auch, dass kirchliche Einrichtungen immer weniger auf die Konfession ihrer Beschäftigten schauen könnten. Das Bekenntnis sei nicht das entscheidende Kriterium. Im Bildungsbereich oder bei Leitungsfunktionen sei es allerdings nötig. Es gäbe in kirchlichen Einrichtungen sogar auch schon muslimische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. „Ich erlebe viele Mitarbeiter, die trotz anderer Bekenntnisse loyal arbeiten“, sagte Theising.

Die Marienschule Cloppenburg hat jetzt während einer Feierstunde in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste, des Kollegiums sowie der Schülervertretung offiziell das Gütesiegel „Startklar für den Beruf“ verliehen bekommen. Ausgezeichnet werden Schulen, die sich in ihrem Konzept zur Berufsorientierung durch erfolgreiche Projekte im Übergang von der Schule in den Beruf um ihre Schülerinnen und Schüler besonders verdient gemacht haben.

Eine Jury, die aus Mitgliedern aus Wirtschaft, öffentlichen Einrichtungen und Schulen besteht, befasste sich mit einer eingereichten Dokumentation, in der unter anderem das Konzept der Schule, die Berufsorientierungsmaßnahmen sowie die Vernetzung der Einrichtung beschrieben wurde. Zudem besuchte die Jury die Marienschule. In diesem Jahr erhielten 13 von 18 gemeldeten Schulen im Bereich Weser-Ems das Zertifikat.

Als einen harmonischen Übergang bezeichnete Dr. Wolfgang Wiese, Vorsitzender des Vereins Bildungswerk Cloppenburg, jetzt bei der Mitgliederversammlung den Wechsel der pädagogischen Leitung und der Geschäftsführung. Mit Ilona Heydt habe man eine fachlich versierte und zielorientierte Leitung gewonnen, so Wiese.

Deutlich sei das an dem erfolgreichen Geschäftsjahr 2017 und an den steigenden Unterrichtsstunden 2018 sowohl in der originären Erwachsenenbildung als auch in den Auftragsmaßnahmen geworden. Zurzeit biete das Bildungswerk unter anderem 13 Sprachkurse an. Als einen unter vielen Höhepunkten bezeichnete Heydt die politischen Sommergespräche, die in der Bevölkerung zu interessanten Diskussionen über die Stadtpolitik geführt hätten. Diese Reihe solle 2019 fortgesetzt werden. Als Gäste würden Landrat Johann Wimberg, die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher (CDU) und Weihbischof Wilfried Theising erwartet, erklärte Heydt.

Viel zu erzählen hatten in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen Burkhard Schnieders, Sandra Evers und Michael Selinski. Jetzt unterhielten sie sich mit Moderatorin Anke Genius über die Arbeit des Vereins „Trucker for Kids“ aus Cloppenburg, der in diesem Jahr gegründet worden war. Als 2. Vorsitzende habe sie „überall die Finger drin“, erzählte Evers. Es sei noch viel zu tun im jungen Verein. Viele Mitglieder seien Trucker oder zumindest mit dem Beruf verbunden. Sie setzten sich für kranke oder schwerbehinderte Kinder ein, so Evers.

Schnieders ist 1. Vorsitzender, repräsentiert den Verein und redet mit den Verantwortlichen der Gemeinden. Er ist auch zuständig, wenn es gilt, die Musik bei Veranstaltungen zu organisieren. Selinski ist Schriftführer des Vereins. Er hat auch die Satzung mit aufgestellt. Es mache ihm riesigen Spaß, die Arbeit sei sehr interessant, erklärt er begeistert.

Auf verschiedenen Veranstaltungen, die der Verein organisiert, sammelt er Geld ein. Im vergangenen Jahr seien so 2500 Euro zusammengekommen. Das soll von nun an in jedem Jahr so sein, um weitere Kinder zu fördern, hoffen die drei. Die Spenden in diesem Jahr sollen an den Sprachheil-Kindergarten in Bakum und den Sonnenhof in Spreda gehen.

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