Der Cloppenburger Hans Füssinger ist seit 75 Jahren Mitglied im Fischereiverein für den Bezirk der Friesoy­ther Wasseracht. Dafür überreichte ihm der 2. Vorsitzende Alfred von Wahden eine Ehrenurkunde und würdigte die Verdienste des 93-jährigen Sportanglers. Füssinger habe während seiner langjährigen Mitgliedschaft auch mehrere ehrenamtliche Tätigkeiten – zunächst im Jugendbereich und zuletzt im Ehrenrat – ausgeübt. „Eine 75-jährige Mitgliedschaft ist bisher einmalig in unserer 86-jährigen Vereinsgeschichte“, sagte von Wahden. Er hob besonders das kameradschaftliche Verhalten des in Cloppenburg und Umgebung sehr bekannten ehemaligen Kinobesitzers hervor. Für die Sportanglergruppe Cloppenburg gratulierte deren Obmann Ludger Wagner, der die Treue zur Ortsgruppe mit einem Geschenk belohnte.

­Dirigent Jan-Erik Bredehorst ist jetzt beim Kohl­essen des Schützenmusikzuges Hoheging-Kellerhöhe-Bürgermoor zum neuen Kohlkönig gekrönt worden. Zur Königin erkor er sich Anja Klostermann. Das Paar beerbt Kohlkönigin Sonja Tabeling mit Prinzgemahl. Rainer Möller hieß im Namen des Festausschusses alle Mitglieder herzlich willkommen. Besonders begrüßte er die beiden Kassierer Günter Plötz und Josef Plaspohl sowie den langjährigen Kassierer Ewald Busse.

Ein Jahresrückblick, Teilneuwahlen und Ehrungen haben bei der Generalversammlung des Spielmannszuges Kellerhöhe auf der Tagesordnung gestanden. Der erste Vorsitzende Hermann Heyer, Kassenführer Mathias Muhle und Jugendvertreter Stephan Bohmann wurde einstimmig wiedergewählt.

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Von 41 aktiven Musikern nehmen durchschnittlich 30 an den wöchentlichen Probeabenden teil. Elf sind zurzeit in der Ausbildung an den Instrumenten. Für langjährige Mitgliedschaften wurden Jana Fredeweß (zehn Jahre), Sandra Bohmann, Bernhard Schillmöller (je 20), Stephan Hogeback (25), Nicole Kenter und Clemens-August Averbeck (je 30) jeweils mit einem Präsent bedacht. Zurzeit bereitet sich der Spielmannszug auf das Kreismusikfest vor, das anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Kellerhöher Vereins am 28. und 29. Mai dort stattfindet.

Insgesamt 212 Teilnehmer haben an den 3. Stapelfelder Fototagen am vergangenen Wochenende teilgenommen. „Die Resonanz war überwältigend“, sagte Willi Rolfes, Geschäftsführer der Katholischen Akademie Stapelfeld (KAS). Gemeinsam mit dem KAS-Dozenten Dr. Martin Feltes hat er die Fototage, die unter dem Titel „Inspiration Natur“ standen, organisiert.

Der Eröffnungsabend stand im Zeichen der Fotokunst. Die niederländische Fotografin Misja Smits zeigte unter dem Titel „Small Surprising“ 41 Fotografien im Foyer und auf den Fluren der Akademie. Es ist ihre erste Ausstellung – was verwundert, denn die Fotografien berühren und ziehen den Betrachter in ihren Bann. Es ist das Spiel aus Schärfe und Unschärfe, das ihnen einen gewissen Zauber und einen märchenhaften Schleier verleiht. Die Bildtitel tun ihr übriges. Sie regen an und lassen schmunzeln. Ein Beispiel – so Rolfes – sei die Fotografie „On the top of the world“. Drei kleine Pilze stehen auf einen kleinen Grashügel, im Hintergrund erstreckt sich in impressionistischer Anmutung ein helles, grünes Blätterwerk.

Bereits zuvor hatte Kunsthistoriker Feltes der Fotokunst in seinem Vortrag „Von der Kunst, ins Bild zu setzen – Form, Farbe, Komposition“ nachgespürt. Er spannte zunächst einen Bogen von der informellen Kunst Cy Twomblys, die an Kinderkritzeleien erinnert, zu Piet Mondrians Kompositionen. „Bildidee, Motiv und Gestaltungselement bilden ein Dreieck.“

Impulse aus diesem kunsthistorischen Ansatz hat Rolfes im ersten Block der Stapelfelder Fototage für seinen Vortrag „Sichtweisen – Annäherung an die Bildgestaltung“ übernommen. Er verdeutlichte, welches Handwerkzeug aus der Bildgestaltung für den Naturfotografen alltagstauglich ist.

Der zweite Block widmete sich dem Thema „Mein Projekt“. Dort gewährte Physiker Stefan Christmann Einblicke in das Leben im polaren Winter. Für das Alfred-Wegner-Institut hat er 15 Monate in der Neumayer-Station in der Antarktis verbracht.

Dem Sommer und den Farben hat Dieter Damschen mit seinem Projekt „Stille Zeit“ entsagt. Er hat den Winter an der Elbe mit minimalistischen Bildkompositionen und in Schwarz-Weiß-Fotos eingefangen.

Der Biologe, Fotograf und langjährige Präsident der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen, Klaus Nigge, hat mit „Story Obsession“ zwei Projekte vorgestellt, die kaum unterschiedlicher hätten laufen können. In Mexiko fotografierte er Flamingos. in Kasachstan Saiga Antilopen.

Der Biologe und Fotograf Dr. Peter Wernicke hat sich mit dem Buchenwald um Serrahn beschäftigt, den die Unesco 2011 in das Weltnaturerbe aufgenommen hat.


     www.ka-stapelfeld.de 
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