Garrel Großzügig, hell, gemütlich – mit lindgrünem Anstrich – sind die neuen Räume der Tagespflege der Sozialstation Garrel-Bösel an der Hauptstraße 100 geworden. Zum 1. Dezember hatte die Einrichtung die Arbeit aufgenommen – der Bedarf ist da, beweisen die Zahlen. Mittlerweile würden 18 Tagesgäste an drei Tagen in der Woche die neue Einrichtung besuchen, berichtet Elisabeth Koopmeiners. Sie betreut gemeinsam mit Christina Thien und Monika Bergmann die Tagesgäste – allesamt ausgebildete Heilerziehungspflegerinnen oder Altenpflegerinnen –, unterstützt von zwei Schülerpraktikantinnen im Wechsel. Anmeldungen gibt es auch bereits für den Montag und den Freitag, die bislang nicht als Betreuungstage angeboten wurden. „Wir sind mit dem Start sehr zufrieden“, sagt Elisabeth Koopmeiners.

Für viele Familien bedeutet dieses Angebot eine große Entlastung. Auch die Pflege wird in der Einrichtung übernommen.

Acht Tagesgäste werden an diesem Dienstagmorgen von 8 bis 16.30 Uhr betreut – mehr geht nicht. Einige sitzen um den großen Tisch herum und basteln Schneemänner, um die Räume zu dekorieren. Andere schmücken den Weihnachtsbaum ab. Die älteren Menschen mit zumeist körperlichen oder geistigen Einschränkungen werden durch die Busfahrer Otto von Höfen und Josef Büssing abgeholt und zur Tagespflege gebracht und abends wieder abgeholt.

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Offene Tür

Im Frühjahr können sich die Garreler bei einem Tag der offenen Tür die neuen Räume ansehen. Der genaue Termin ist noch nicht festgelegt. Wer Interesse an einer Betreuung in der Tagespflege-Einrichtung hat, erhält weitere Informationen unter Telefon   04474/507750.

Beim gemeinsamen Frühstück wird besprochen, was gemacht werden soll: gesungen, gebastelt, gebacken, gespielt, gelesen. Einkäufe werden gemeinsam erledigt, Spaziergänge werden unternommen und Bewegungsübungen unternommen. Plattdeutsch ist „Amtssprache“ in der Tagespflege. Das Mittagessen wird in der Regel von einer Gaststätte geliefert, wenigstens der Nachtisch wird aber gemeinsam in der Küchenecke gekocht. Und gelegentlich wird auch das ganze Essen selbst zubereitet – natürlich seien alle Tagesgäste daran beteiligt, berichtet Elisabeth Koopmeiners.

Im Ruheraum können sich die Gäste in der Mittagsstunde zurückziehen. Zwei Pflegebetten stehen zur Verfügung, dazu sechs gemütliche Ruhesessel. In der Sitzecke nebenan bietet sich Gelegenheit, für Zeitschriften- oder Zeitungslektüre. Ein zweiter Ruheraum steht zur Verfügung, der bislang aber noch nicht genutzt wird.

Wie oft die Tagespflege in Anspruch genommen werden soll, ist offen. Die Kosten können – entsprechend der Pflegestufe – mit den Kostenträgern abgerechnet werden.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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