Die ehemaligen Orts- und Stadtbrandmeister sowie ihre Stellvertreter aus dem Kreis Cloppenburg, die heute den Altersabteilungen ihrer Wehren angehören, pflegen seit zehn Jahren unter der Leitung ihres Präsidenten Franz Schwalm eine enge Gemeinschaft. Zweimal im Jahr kommen sie in Begleitung ihrer Frauen zusammen. Zum einen steht jedes Jahr ein Ausflug auf dem Programm, der bis in die Niederlande führen kann. Zum anderen treffen sich die ehemaligen Brandmeister zu einer Kohlfahrt, die im Wechsel von einer Feuerwehr aus dem Kreisgebiet ausgerichtet wird.

In diesem Jahr führte die Kohlfahrt nach Altenoythe. Jens Feye hieß die Gäste zu Kaffee und Kuchen im Gemeinschaftsraum des Feuerwehrhauses willkommen. Der Ortsbrandmeister betonte, dass die Gäste in Altenoythe auf geschichtsträchtigem Boden stünden und erinnerte daran, dass die gemeinsamen Treffen auch dazu dienten, die plattdeutsche Sprache zu pflegen sowie die Geschichte der Heimat kennen zu lernen. Hierfür hatten die ehemaligen Feuerwehrleute Peter Wiesner, Schriftführer des Heimatvereins Altenoythe, verpflichtet.

Nach der Kaffeetafel führte Wiesner die ehemaligen Führungskräfte der Feuerwehren durch das Dorf. Auf dem unter Denkmalschutz stehenden alten Friedhof erzählte Wiesner am Grab des ehemaligen Pfarrers Bernhard Bünger einige Anekdoten des in Altenoythe unvergessenen Priesters.

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In der St.-Vitus- Kirche informierte der „Fremdenführer“ über die 1000-jährige Geschichte des Gotteshauses sowie die 1623 dort stattgefundenen Schlacht des Dreißigjährigen Krieges. Von der Kirche führte Wiesner die Besucher zum Kobrinkschen Hügel, wo die Gefallenen der Weihnachtsschlacht ruhen sollen und der jüngst vom Heimatverein Altenoythe instand gesetzt wurde. Bei den Renovierungsarbeiten wurde ein Christus Korpus gefunden, den die Besucher in der Dreifaltigkeits- Kirche besichtigten. Danach kehrte die Gruppe wieder ins Feuerwehrhaus ein.

Hier zeigten die Altenoyther Feuerwehrleute die neuesten Löschtechniken mit Robotereinsatz. Im Gemeinschaftsraum der Wehr begrüßte anschließend Friesoythes Bürgermeister Johann Wimberg die ehemaligen Führungskräfte. Wimberg erinnerte an die verantwortungsvolle, ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle der Bürger, die die Feuerwehrleute über Jahrzehnte für die Gemeinschaft geleistet hätten, und dankte ihnen dafür.

Zum Abschluss ließen sich die Gäste Grünkohl mit Speck und Wurst schmecken, der von den Altenoyther Feuerwehrkräften serviert wurde.

In einer Feierstunde konnte Petra Kolberg von der VHS 15 neuen Tagespflegepersonen das Zertifikat des Bundesverbandes für Kindertagespflege überreichen. Nur wer an einer 160 Unterrichtsstunden umfassenden Qualifizierung und der dazugehörigen mündlichen sowie schriftlichen Prüfung mit Erfolg teilgenommen hat, darf den Titel „Qualifizierte Kindertagespflegeperson“ führen.

Auch in diesem Jahr freut sich Kolberg über einen „mutigen Mann“ und hofft, dass es im nächsten Kursus weitere männliche Teilnehmer geben wird.

„Die Kindertagespflege verbindet die Vorteile familiärer Betreuung mit der Gruppensituation in Kindergärten und ist ein zusätzliches Angebot für berufstätige Eltern“, betont die VHS-Mitarbeiterin. Sie bedankte sich bei den zahlreichen Fachreferenten des Jugendamtes, der Erziehungsberatungsstelle, des Kinderschutzbundes und des Kindertagespflegebüros und gratulierte den Teilnehmern zu ihrem erfolgreichen Abschluss: Henning Irion, Birgit Frahmann, Lydia Karlin, Maria Bohlsen (alle Altenoythe), Marita Moorkamp (Thüle), Elke Laumann (Bösel), Gertrud Stadtsholte (Markhausen), Mirka Schenk, Christa Golak, Tatjana Mut, Andrea Holtmann, Maria Kathmann, (alle Friesoythe) Judith Friedek (Barßel), Nadja Bossert (Barßelermoor) und Cornelia Fürup (Elisabethfehn).

Für die nächste Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson, die bereits am Montag, 28. April, in Friesoythe beginnt, meldet die VHS noch wenige Restplätze. Interessierte sollten sich umgehend bei Petra Kolberg unter Telefon   04491/933017 melden.

Vorsitzender Ernst Dierkes konnte bei der Jahreshauptversammlung der CDU-Senioren Union, Stadtverband Friesoythe, im Treffpunkt an der Wasserstraße 15 auf zahlreiche Aktionen zurückblicken. Besonders hob er den Besuch in der Gemeinde Markhausen im Mai hervor. Ehrenbürgermeister Heinrich Niehaus organisierte den Ausflug. Vor Ort konnten sich die Mitglieder unter anderem in der „Gehlenborgschen Scheune“ überzeugen, dass der Heimatverein bemüht ist, die Geschichte des Ortes festzuhalten. Ein Höhepunkt des Jahres sei auch der kreisweite Ausflug zum Marinearsenal Wilhelmshaven gewesen. Senioren aus Cloppenburg, Molbergen und Friesoythe nahmen teil.

Auch 2014 hat die Senioren Union schon einige Veranstaltungen geplant: Am Dienstag, 8. April, findet die Jahreshauptversammlung auf Kreisebene statt. Dort sollen die Gründungsmitglieder geehrt werden. Damit alle daran teilnehmen können, setzt die Senioren Union für die Fahrt zum Hotel Schlömer in Cloppenburg einen Bus ein. Anmeldungen nimmt Ernst Dierkes entgegen. Am Dienstag, 1. Juli, referiert Hermann Reiners über die Gruppe „Jedem Kind eine Chance“. „Dieses Thema ist so wichtig, eigentlich müssen wir alle sofort dort Mitglied werden“, freut sich Dierkes auf den Vortrag.

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