Die angehenden Hauswirtschafterinnen der BBS am Museumsdorf haben dem „Kleinen Stern“ eine Spende von 420 Euro überreicht. Der „Kleine Stern“ ist eine Cloppenburger Initiative, die herz- und krebskranke Kinder unterstützt. Die Schülerinnen hatten das Geld mit dem Verkauf von selbst hergestellten Marmeladen und Keksen auf dem Weihnachtsmarkt selbst erwirtschaftet und das gesamte Projekt – vom Einholen der Genehmigung beim Gesundheitsamt bis zur Organisation des Verkaufsstandes – eigenständig geplant.

Der Ruf nach standardisierten Hygienevorschriften in Pflegeeinrichtungen und Hospitälern wird immer lauter. Das Bildungswerk Cloppenburg hat aufgrund des steigenden Bedarfs eine Fortbildung für 13 Mitarbeiter aus der ambulanten und stationären Altenpflege organisiert. „Die veränderten Pflegebedingungen in der Gesundheitsversorgung, der Kostendruck, eine hohe Kundenorientierung sowie erhöhte Anforderungen im Bereich der Hygiene erfordern einen immer neuen Kenntnisstand und Qualifizierung bei den Mitarbeitern“, begründet Maria Wilken, stellvertretende Leiterin des Bildungswerkes Cloppenburg, den Lehrgang. „Zur Implementierung und Sicherung von Hygienestandards muss Fachpersonal geschult werden. Nur so können die Qualitätsanforderungen im Bereich Hygiene erfüllt werden“, ergänzt Wilken. Erfolgreich abgeschlossen haben die Fortbildung: Ursula Vox und Mechtihild Thyen (Lindern), Rita Ehrens (Esterwegen), Sabrina Kuper (Moormerland), Britta Meyer (Wildeshausen), Volker Wördemann (Neuenkirchen-Vörden), Rita Gabel (Visbek), Nicole Schlarmann (Vechta), Rainald Lamping ( Lohne), Lorena Tönjes (Twist), Jan-Hendrik Stubbe (Haren), Ralf Küpker (Oldenburg) und Anne Gronemeyer (Steinfeld).

Ein neuer Lehrgang startet im April 2018. Interessierte können sich bei Maria Wilken unter Telefon  04471/ 91080 oder mwilken@bildungswerk-clp.de anmelden.

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Der Rechtsexperte Dr. Martin Fuhrmann aus Bonn hat sich bei einer Tagung des Landes-Caritasverbandes für Oldenburg und des Diözesan-Caritasverband Osnabrück dafür ausgesprochen, das in der Caritas bundesweit geltende Prinzip des sogenannten ‚Dritten Weges‘ unbedingt beizubehalten.

„Umsteigen geht immer, aber bedenken Sie die Fernwirkungen“, mahnte der Referent. Nicht alle Einrichtungen des Katholischen Wohlfahrtsverbandes würden in der Folge ein und dasselbe Vertragswesen übernehmen, warnte der Jurist, der auch die Deutsche Bischofskonferenz in Rechtsfragen berät. Die Folge wären einzelvertragliche Lösungen mit einer möglicherweise „völlig zersplitterten Tariflandschaft, was zu enormen Spannungen führen könnte“. Die Caritas-Einrichtung auf der einen Straßenseite würde der auf der anderen Seite Konkurrenz machen, so Fuhrmann. Die Ablehnung gegenüber dem Dritten Weg sei nicht überall so ausgeprägt wie im Norden der Republik.

Mit Spannung erwartet der Referent eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs im Fall Eggenberger. Dabei geht es um die Frage, ob die Mitgliedschaft in einer christlichen Religionsgemeinschaft wie bisher beispielsweise bei einer Neueinstellung von einem Caritas-Arbeitgeber erfragt und vorausgesetzt werden dürfe.

Fällt das Urteil so aus, dass dies nur noch im engeren Sinne bei „verkündigungsrelevanten Tätigkeiten“ – wie denen von Gemeinde- oder Pastoralreferenten – verlangt werden kann, könnt sich für die Arbeit der Caritas vieles verändern.

Der Schützenverein „Gut Ziel“ Ambühren hat bei seinem Kohlessen im Saale Schnieder in Ermke den großen Schützenverdienstorden am Bande an Heinrich Tönnies vom Zug Bühren verliehen. Heinrich Tönnies ist das 39. Mitglied des Vereins, dem dieser Orden in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um den Verein verliehen wurde. Seit 1980 vergibt der Festausschuss diesen Orden. Präsident Reinhold Abeln begrüßte mehr als 130 Mitglieder und Freunde des Schützenvereins zu dem Kohlessen, darunter auch den Schützenthron mit König Thomas Westerkamp, viele Ehrenmitglieder, die Schützenjugend sowie eine Abordnung des Feuerwehr-Spielmannszuges Cloppenburg. Nach dem Ehrentanz des Schützenthrones übernahm der Festausschuss das Programm. Den Hauptpreis der Tombola, einen LED Fernseher gewann Max Westerkamp vom Zug Ambühren. Die Stimmung im Saal war prächtig und DJ Sven sorgte mit stimmungsvoller Musik bis in die frühen Morgenstunden für eine volle Tanzfläche.

D ie Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Oldenburger Münsterland hat am 29. Januar in Kooperation mit dem Heimatverein Cloppenburg einen Film über einen Oldenburger NS-Prozess gezeigt. Im Anschluss an den Film „Wir glaubten, die Sonne geht nicht wieder auf“ stellte sich der Regisseur Farschid Ali Zahedi den Fragen der Zuschauer. Der Film schilderte die Tötungen von Tausenden von Juden in der ukrainischen Stadt Kowel zwischen 1941 bis 1944. Eine große Mitschuld an der Tötung trug der damalige Gebietskommissar Erich Kassner aus Cloppenburg. Erich Kassner wurde 20 Jahre später angeklagt, zu einer Zeit, als er Mitglied des Cloppenburger Stadtrates war. Im Film wird der Ablauf des Prozesses gezeigt. „Es war ein beeindruckender Film mit vielen Emotionen“, schilderte ein Zuschauer den Film.

Der Regisseur Farschid Ali Zahedi aus Oldenburg arbeitete mehr als vier Jahre an dem Film. Dazu hat er an Originalschauplätzen gedreht und Zeitzeugen befragt. Einige Zuschauer hätten sich jedoch mehr Information über die Täter gewünscht. Da viele Zeitzeugen mittlerweile verstorben sind, war dies für den Regisseur jedoch kaum möglich. „Ich wollte Kassner nicht in den Mittelpunkt des Filmes stellen“, erklärte er. Ali Zahedi machte auch deutlich, dass nur wenigen die Geschichte von Kowel bekannt ist. Er wünsche sich, dass sich die Menschen mehr mit diesem Thema auseinandersetzen – gerade auch in den Schulen. „Unter den 60 Besuchern waren nicht sehr viele junge Leute vertreten“, bedauerte der Regisseur.

„Die Menschen waren meine Motivation“, so Farschid Ali Zahedi weiter. Derzeit ist ein neuer Film über die Juden in den Niederlanden geplant. „Auch heute wird noch einiges vergessen, auch in Cloppenburg. Die Jugend muss sich nach wie vor mit dem Thema befassen“, so sein Appell. Das Menschenrecht muss das zentrale Thema der Menschheit sein. „Wir müssen darauf achten, dass wir andere Menschen nicht ausgrenzen“, sagte der Regisseur. Gerade solche Filmen erinnern an Geschehnisse, die in Erinnerung bleiben müssen. „Die Verantwortung hat mit einem Pass nichts zu tun“, mahnte Ali Zahedi zum Abschluss seiner Rede.

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