Die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der beiden Grundschulen aus Gehlenberg und Neuvrees, die im Jahr 1977 eingeschult wurden, trafen sich am Samstagnachmittag zu einem Wiedersehen. 27 der ehemals 36 Erstklässler konnten der Einladung folgen, die vom Organisationsteam Dietmar Reiners, Rolf Behnen, Elke Bruns, Hubert Beenken und Hans-Gerd Gehlenborg verschickt worden waren.

Der Jahrgang war die erste Klasse, die damals Margret Kamps als junge Lehrerin in Gehlenberg übernahm. Bei den Vorbereitungen zu ihrer Verabschiedung im vergangenen Jahr waren auch einige ihrer ersten Schüler involviert und so entstand die Idee eines Klassentreffens, das jetzt erstmals stattfand. Treffpunkt war das Kulturzentrum auf dem Mühlenberg, wo die Teilnehmer nach der Begrüßung zu einer gemeinsamen Kaffeetafel im Backhaus eingeladen waren und sich anschließend bei einem Rundgang durch die alte Dorfschule die Sammlungen des Heimat- und Sägereimuseums anschauen konnten und allerlei Wissenswertes über das Kulturzentrum erfuhren.

Anschließend stand ein Spaziergang mit dem Ziel Grundschule Neuvrees an, wo die ehemalige Rektorin Monika Lammers durch das Gebäude führte. Weiter ging es dann zum Sportlerheim. Hier stand ein reichhaltiges Abendessen für die Gäste bereit, und beim gemütlichen Ausklang des Klassentreffens konnten noch viele Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse ausgetauscht werden.

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Zum „Peiterbült“ reiste eine Gruppe der „Ackeroldies“ aus Neumarkhausen mit ihren Geräten nach Gehlenberg. Mit einem Oldtimertraktor sowie mit einem Mähbinder führte der Oldtimerclub mit Hilfe von Mitgliedern der Dorfgemeinschaft Gehlenberg eine Roggenernte wie in früherer Zeit durch. Für die entsprechenden Vorführungen auf dem Bauern- und Handwerkermarkt am 24. September wird das Getreide benötigt.

Auf einem Roggenfeld des Landwirtes Johannes Behnen im „Palsch“ war eine kleine Fläche Roggen von dem modernen Mähdrescher verschont und der Dorfgemeinschaft zur Verfügung gestellt worden. Hier wurde in Anwesenheit zahlreicher Zuschauer das Roggenmähen wie in früherer Zeit in Angriff genommen. Der Mähbinder, der in einem einzigen Arbeitsgang das Korns mähte und die Garben zusammenband, bedeutete vor etwa 50 Jahren eine immense Erleichterung der Roggenernte. Viel einfacher und zügiger war die Getreideernte damit zu bewältigen. Doch bis zu dieser Erfindung musste das Getreide mit der Sense gemäht und von Hand gebunden werden.

Die Garben wurden im Anschluss zu Hocken aufgestellt und auch zwei alte Ackerwagen wurden mit dem Erntegut hoch beladen. Auf dem Bauern- und Handwerkermarkt am 24. September wird dann auf dem Gelände des Kulturzentrums Mühlenberg das Dreschen und Mahlen des Korns zu besichtigen sein.

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