Harkebrügge Jetzt ist es amtlich: Am Donnerstagnachmittag wurde ein neues Schild mit der Aufschrift „Heimathaus“ an der alten Pastorenwohnung in der Harkebrügger Ortsmitte angebracht. Mit der Bürgerstiftung Harkebrügge, dem Dorfarchiv und der Katholischen Landjugendbewegung sind jetzt alle drei Institutionen in das neue Heimathaus in Harkebrügge eingezogen.

Das Heimathaus wird durch die Bürgerstiftung Dorfgemeinschaft Harkebrügge finanziert, die auch einen Raum im dem Gebäude nutzt. „Seit dem 16. März 2018 existiert die Bürgerstiftung. Wir haben jetzt 122 Stifterinnen und Stifter und ein eingezahltes Stiftungskapital in Höhe von 80 350 Euro“, sagte Hans Eveslage, Vorsitzender der Stiftung. Von Januar bis Oktober 2019 wurden insgesamt 4964 Euro gespendet. Gleichzeitig wurden fünf Projekte gefördert – Dorfarchiv, Sportverein, Aktivkreis, Beleuchtung Kirchplatz und die Blühflächenaktion.

Allein der Betrieb im Heimathaus verursacht jedes Jahr kosten in Höhe von rund 4500 Euro. „Wir bekommen aber auch einen Zuschuss in Höhe von 4000 Euro von der Gemeinde Barßel. So können wir diese Kosten ganz gut decken“, sagte Eveslage weiter. Dazu bekommt die Bürgerstiftung auch zweckgebundene Spenden für das Heimathaus – bis jetzt 1942 Euro. Dafür musste aber auch schon ordentlich Geld in das Heimathaus gesteckt werden. „Für Investitionen und Reparaturen haben wir 4443 Euro ausgegeben. In Zukunft müssen wir auch noch an der Energieeinsparung arbeiten“, so der Vorsitzende.

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Genau solche Arbeiten gehen aber auch in Harkebrügge nicht ohne ehrenamtliche Hilfe. „Viele unentgeltliche ehrenamtliche Arbeiten sind hier bereits verricht worden. So wurden unter anderem Wände versetzt und auch neue Fußböden verlegt“, erzählt Eveslage. Unter anderem haben die Mitglieder der KAB Harkebrügge dabei mitgeholfen. Auch sie haben wie der Gesangverein, die Kolpingfamilie, der Aktivkreis und die katholische öffentliche Bücherei Platz im Heimathaus für Akten und Dokumente.

Noch viel mehr Platz im Heimathaus nehmen aber die Karten, Arbeitsmappen, Ordner, Chroniken und Jahrbücher des Dorfarchivs Harkebrügge ein. Alle Dokumenten wurden in mühevoller Kleinarbeit von den Heimatforschern Heinz Frerichs und Richard Machatzke gesammelt. „Am Tag der offenen Tür war die Resonanz riesig. Wir freuen uns über die Akzeptanz im Ort und das Interesse an unserer Arbeit“, sagte Frerichs. Wer in der Geschichte von Harkebrügge forschen will oder alte Dokumente gefunden hat, kann jederzeit einen Termin mit den beiden Heimatforschen vereinbaren.

Endlich einen Treffpunkt für alle Aktivitäten hat im Heimathaus auch die KLJB Harkebrügge gefunden. „Fast jedes Wochenende oder auch in der Woche wird der Raum benutzt. Was sonst immer im Pfarrheim oder in Privaträumen stattfinden musste, kann nun im Heimathaus veranstaltet werden. Das ist super“, sagte Tobias Steinkamp von der Landjugend, die nicht nur in ihrem Raum mit angepackt hat.

Die Bürgerstiftung gibt auch bekannt, dass noch weitere Harkebrügger Vereine gerne ihre Dokumente im Heimathaus unterbringen können.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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