Zufrieden zeigte sich Kunsthandwerkerin Heike Horstkorte mit der Resonanz bezüglich des bundesweiten Tags der offenen Töpferei. An der zweitägigen Aktion hat die Böselerin mit ihrem Keramik-Atelier im Werkhaus Pancratz teilgenommen. Beide Tage seien gut besucht gewesen, sagte sie. Die Besucher konnten ihr unter anderem beim Drehen und beim Henkeln zuschauen. Ein paar Interessierte hätten dies sogar selbst ausprobiert, sagte Horstkorte. Auch gab die Böselerin Informationen über ihr Handwerk. Die Schwierigkeit beim Töpfern liege darin, alles in der Mitte der Töpferscheibe zu behalten. Der Drehton wird erst einmal gebrannt, dann glasiert und noch einmal gebrannt. „Bei 1125 bis 1250 Grad Celsius“, so Horstkorte. Entscheidend sei, dass die Temperatur so hoch war, dass der Ton dichtgebrannt ist.

Neben den Keramiken konnten Interessierte sich auch noch die Bilder von Künstlerin Michaela Rumpke ansehen sowie die Seifenschalen von Bianca Barlage, die am 1. April ihre Seifenmanufaktur in Friesoythe eröffnen wird. Zudem gab es Kaffee und Kuchen.

Die Einkommenssituation in der Landwirtschaft verschlechtert sich zusehends, die Hilfestellung der Berater auf den Betrieben werde immer wichtiger. Das sagte der erste Vorsitzende des Beratungsrings Friesoythe, Heinz Rolfes, jetzt auf der Mitgliederversammlung.

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Für seine Tätigkeit im Vorstand des Beratungsringes wurde Clemens Olliges besonders geehrt. Seit nunmehr 25 Jahren setzt er sich für die Belange des Beratungsrings ein. Matthias Blömer berichtete über das umfangreiche Tätigkeitsfeld. Dazu gehörten die Erstellung von Nährstoffvergleichen und Humusbilanzen, Flächenanträge wurden eingereicht, QS-Betriebe zur Prüfung vorbereitet, Futterausschreibungen und Betriebszweigauswertungen in der Schweinemast, Ferkelerzeugung, Bullenmast und im Milchviehbereich erstellt. Sauenplaner wurden erstellt, die Daten für GAK (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“) ausgewertet, Arbeitskreise in den Bereichen Sauen, Milchvieh und Schweinemast wurden ebenfalls durchgeführt. Zudem zählten Buchabschlussanalysen und Betriebsplanungen zu den Aufgabenfeldern.

Der Kassenbericht und Haushaltsvoranschlag wurden von Josef Feldhaus vorgetragen. Vorstand und Kassenführer wurden einstimmig entlastet. Einstimmig in den Vorstand wiedergewählt wurden Heinz Rolfes, Fritz Anneken, Elmar Preut und Heinz-Gerd Reeke. Neuer Kassenprüfer wurde Michael Wübbelmann. Der Haushaltsvoranschlag 2016 wurde einstimmig angenommen. Im Anschluss sprach Steuerberater Franz-Josef Grever zum Thema „Finanzierungskonzepte für unsere Betriebe in schwierigen Zeiten“. Dr. Clemens Hackstedt von der Landwirtschaftskammer stellte Neuerungen zu den GAP-Anträgen vor.

Zum traditionellen Ostermarkt und Frühlingsbasar in und rund um „Uns Fehnhus“ hatte der Ortsverein Kamperfehn eingeladen. An den Verkaufsständen wurden den Besuchern Oster- und Frühlingsgrüße in verschiedenen Formen und bunten Farben geboten. Offeriert wurden dekorativen Basteleien für Terrasse und Wohnung sowie die bunte Blütenpracht der Frühblüher. Aber auch Modeschmuck und Glasarbeiten in Bleirahmungen gab es zu erwerben sowie Handarbeiten in Form von bestickten Tischdecken, gestrickte Mützen und Socken und selbst genähte Schürzen. Gestecke und Basteleien rund um Ostern wurden ebenso feilgeboten.

Traditionell steht der Markt auch im Zeichen der Kinder. In einer Bastel- und Mahlstube entstanden kleine Kunstwerke unter Anleitung erfahrener Erzieherinnen des Kindergartens Kampe. Zudem sorgten die Erzieherinnen für eine optimale Kinderbetreuung, so dass die Eltern in Ruhe stöbern konnten. Der Verkauf der in der historischen Bäckerei gebackenen verschiedenen Brotsorten blühte. Begehrt waren auch die Lose der großen Tombola.

Nach einem Rundgang über den Basar luden Kaffee und Kuchen von Rieke Wernike und ihrem zehnköpfigen Team zur Sonntagnachmittagsidylle ein. Über den guten Verlauf freuten sich besonders Vorsitzender Ludger Holzenkamp und Kassenwart Jürgen Kunze. Beide zogen übereinstimmend eine positive Bilanz. Mit dem Erlös, der zur Unterhaltung von „Uns Fehnhus“ verwendet wird, zeigten sich die beiden Vorstandsvertreter des Ortsvereins sehr zufrieden.

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