Die Themen Ernährung, Fitness und Prävention stehen im Fokus des Aktionstages „Fit und Fun“ am Freitag, 17. November, im Rathaus Cloppenburg, Sevelter Straße 8. Von 9 bis 13 Uhr sind Besucher im Foyer und im Ratssaal willkommen.

Verschiedene Aussteller, darunter Krankenkassen, Fitnessstudios und im Gesundheitsbereich tätige Unternehmen, wollen durch Mitmach-Aktionen für die eigene Gesundheit sensibilisieren. Behandelt werden unter anderem die Themen Gesundheitsförderung, Ergonomie am Arbeitsplatz sowie Ernährung und Fitness.

Im Ratssaal werden Vorträge und Vorführungen angeboten. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU) referiert ab 10 Uhr Dr. Paul Meyer, Cloppenburger Facharzt für Innere Medizin, zum Thema „Training richtig getimt“. Um Ernährungsmythen und die richtige Mahlzeit am Abend geht es in einem Vortrag von Personalcoach Wlad Albert. Ein weiterer Gast ist die Influencerin („Internet-Meinungsführerin“) Doreen Petrova. Mit ihrem Instagram-Account erreicht sie rund 170 000 Abonnenten und berichtet dort über Themen aus den Bereichen Fitness und Fashion. Beim Aktionstag spricht sie über „Influencer-Lifestyle“.

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„Wir freuen uns, dass mit ,Fit und Fun’ ein Aktionstag geschaffen wurde, der sich speziell an junge Leute richtet und nach den Erfolgen der vergangenen Jahre fortgeführt wird“, so Wiese. Die Veranstaltung wendet sich hauptsächlich an Schüler weiterführender Schulen. „Es handelt sich aber auch um ein Angebot, zu dem alle Bürger eingeladen sind“, so der Geschäftsführer des Präventionsrates Cloppenburg, Patrick Hochartz. Er organisiert den Tag gemeinsam mit Wladimir Sterlikov (Verein Freizeit und Sport).

Der Vorstand des Spielmannszugs Kellerhöhe hatte kürzlich für den Nachwuchs eine Übernachtungsparty vorbereitet. Los ging es mit einem Stuhlkreis, um das Gemeinschaftsgefühl im Verein zu fördern. Es folgten Spiele mit Spaß und Spannung. Zudem wurde Stockbrot gebacken. Dafür waren Astgabeln vorbereitet worden, womit auch Bratwürste gegrillt wurden. Hinzu kamen eine Nachtwanderung sowie ein gemeinsames Frühstück zum Ausklang.

Am 1. August hat die Cloppenburger Kindertagesstätte „Du und ich“ an der Kirchhofstraße eine Krippengruppe eröffnet, die nun mit 15 Plätzen voll belegt ist. Drei sozialpädagogische Fachkräfte betreuen die Mädchen und Jungen. Die Kinder haben sich schon gut in den Räumen der alten Kaplanei von St. Andreas eingelebt und ihr kleines Reich für sich erobert. Besonders bei den ganz Kleinen von null bis drei Jahren muss das sehr behutsam ablaufen.

Die Eingewöhnungszeit teilt sich in mehrere Phasen ein. Am Anfang bleiben die Kinder zusammen mit einem Elternteil nur für wenige Stunden in der Einrichtung, um die Erzieher und die neue Umgebung kennenzulernen. Stück für Stück nimmt die Bezugserzieherin immer wieder Kontakt auf und übernimmt weitere Verantwortung für das Kind. Gleichzeitig nimmt sich der Elternteil immer mehr zurück. So kann das Kind schon nach ein paar Tagen einen kurzen Moment ohne Eltern bleiben, bis es schließlich einen Vormittag in der Einrichtung bleibt. „Es ist wichtig, dass sich die Eltern für die Eingewöhnung Zeit nehmen. Ziel ist es, dass das Kind eine vertrauensvolle Beziehung zu einer Erzieherin aufbauen kann“, so Gruppenleiterin Leonie Stabenow.

Per Power-Point-Präsentation hat Klaus Deux 20 Männer auf eine virtuelle Pilgerreise von der spanisch-französischen Grenze bis nach Santiago de Compostela mitgenommen. Der begeisterte Radfahrer und dessen Frau bewältigten die knapp 800 Kilometer in 14 Tagen mit ihren E-Bikes. Die Teilnehmer der „Männersache mit Frühstück“ beim Bildungswerk Cloppenburg, Graf-Stauffenberg-Straße 1, zeigten sich beeindruckt.

Insgesamt 278 000 Pilger zog der Pilgerweg im vergangenen Jahr in seinen Bann. Das Ehepaar Deux, das mit einer Reisegruppe unterwegs war, traf Menschen, die aus verschiedensten Beweggründen den teilweise beschwerlichen Weg auf sich nahmen. Der Radfahrweg stellte teilweise eine große Herausforderung dar. Nicht immer führten Teerstraßen zum Ziel, immer wieder waren es Schotterpisten mit Schlaglöchern. Strapaziöse Anstiege ließen den Panoramablick auf die Landschaft schnell vergessen. Besonders beeindruckend sei das Dach des Jakobsweges „Cruz de Ferro“ mit seinen 1493 Höhenmeter gewesen.

Je näher die Gruppe dem Ziel kam, desto voller wurde der Pilgerweg. Als ein tief spirituelles Erlebnis empfand Deux die Ankunft auf dem Platz vor der Kirche, als die Gruppe das „Großer Gott, wir loben dich“ anstimmte. Täglich um 12 Uhr werde eine Pilgermesse gelesen und dabei das berühmte Weihrauchfass „Botafumeiro“ geschwungen. Es wiegt 53 Kilogramm und ist, 1,5 Meter hoch. Es saust von der 20 Meter hohen Decke mit einer Geschwindigkeit von bis zu 68 Kilometern pro Stunde durchs Kirchenschiff. „Der Weg berührt jeden, das Ziel ebenso“, schloss Deux. Bei der nächsten Männersache am Samstag, 2. Dezember, geht es um „Ziele und Aufgaben der Rotarier“.

Mehr als 80 lesefreudige Menschen fanden sich kürzlich im Foyer des Bildungswerks Cloppenburg, Graf-Stauffenberg-Straße 1 bis 5 ein, um mit Astrid Henning und Andrea Westerkamp eine Lesereise durch den Bücherherbst zu unternehmen. Humorvoll und für jede Leseratte verständlich, präsentierten die Expertinnen die Neuerscheinungen auf dem deutschen Büchermarkt. Krimis, Familiensagas, Romane mit aktuellem politischen Bezug und Literatur auch für Jugendliche stellten sie vor. Zeit zum Schlemmen fanden die Zuhörer in der Pause, in der schon das eine oder andere Buch den Besitzer wechselte. Das Kulturforum der Stadt Cloppenburg unterstützte die Veranstaltung. Eine Neuauflage ist für 2018 geplant.

Zum Frühstück hatte der Landfrauenverein Cloppenburg kürzlich ins Haus Maria Rast (Bethen) eingeladen. Im Mittelpunkt stand ein Vortrag des Cloppenburger Journalisten Alwin Meyer. Der Buchautor, der gebürtig aus Lankum kommt, hat das Buch „Vergiss Deinen Namen nicht. Die Kinder von Auschwitz“ geschrieben und die gleichnamige – international beachtete – Ausstellung zusammengestellt.

Ratten, Seuchen, Gestank, Hunger, Experimente, Gas: Mindestens 232 000 Säuglinge, Kinder und Jugendliche im Alter von ein bis 17 Jahren waren nach Auschwitz verschleppt worden. Nur 650 von ihnen konnten Anfang 1945 von der Roten Armee befreit werden.

Die Schicksale und Biografien dieser Kinder beschäftigen Alwin Meyer seit nunmehr 42 Jahren. Der heute 64-Jährige besuchte 1972 als junger Mann mit einer Jugendgruppe aus Frankfurt/Main das ehemalige KZ. Dort begegnete er dem früheren Häftling Thaddäus Szymanski, der ihm Kontakte zu drei Auschwitz-Kindern vermitteln konnte, die das Grauen überlebt hatten.

„Ab Sommer 1976 habe ich dann weltweit recherchiert und mehr als 70 Kinder gefunden“, berichtet Meyer. Rund 20 von ihnen kommen nun in seinem neuen Buch zu Wort. Für seine Recherchen ist der Cloppenburger Autor und Journalist fast um die ganze Welt gefahren und geflogen: Budapest, Jerusalem, Paris, Prag, Los Angeles, Zürich – um nur einige Städte zu nennen. Die Kinder von Auschwitz hat es über den halben Erdball verstreut.

„Ohne die Bereitschaft der Kinder von Auschwitz, Auskunft zu geben, ohne ihre Gastfreundschaft, ohne ihre Offenheit, ohne ihren Vertrauensvorschuss wäre dieses Buch nie entstanden“, glaubt Meyer. Es seien Lebensgeschichten von Menschen, die mehr als andere wüssten, „was Leben bedeutet“.

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