Täglich Innovationen für das alltägliche Leben zu finden, dabei spiele das Handwerk eine große Rolle, so der stellvertretende Kreishandwerksmeister Fritz Strop (Cloppenburg). Er zeichnete jetzt Jonas Tebel (Beton und Stahlbauer), Jona Andreas Tönnies (Elektroniker), Philipp Hoffmann (Land- und Baumaschinenmechatroniker) und Alicia Fuhrmann (Schornsteinfegerin) aus. Sie sind die Sieger des Nachwuchs-Leistungswettbewerbs der Handwerkskammer Oldenburg. Gerade das Handwerk bringe individuelle und maßgeschneiderte Lösungen. „Hier sind die Köpfe von Handwerkern gefragt“, sagte Strop. Leidenschaft und viel handwerkliches Können hätten gerade im vergangenen Jahr die jungen Handwerker aus der Region als Teilnehmer im Leistungswettbewerb gezeigt. Neben den Preisträgern begleiteten auch der Obermeister und Familienmitglieder die Ehrung.

Dieses Jahr in den Harz

Rückblick und Ausblick standen bei der Landfrauen-Versammlung in Bethen auf dem Programm. Mehr als 90 Mitglieder begrüßte die Vorsitzende des Kreislandfrauen-Verbands Cloppenburg, Elisabeth Möller. Einen lockeren und unterhaltsamen Jahresbericht 2018 legte Schriftführerin Annette Vorwerk vor. In schöner Erinnerung wird den meisten vor allem die viertägige Fahrt in ein Weinanbaugebiet, sowie der Besuch der Stadt Heidelberg und der Bergstraße bleiben. Auch dieses Jahr erwartet die Mitglieder wieder eine mehrtägige Reise, dieses Mal geht es für vier Tage in den Nationalpark Harz. Daneben stehen im Programm für 2019 ein Vortrag über Schlafmangel und ein Erlebnisbericht aus dem Alltag eines Dorftierarztes. Hinzu kommt der Besuch des neuen Niedersächsischen Landtages und der Herrenhäuser-Gärten in Hannover. Eine Fahrradtour und eine dreitägige Radwandertour durch das Radlerparadies Verden sind ebenfalls geplant. Einen positiven Kassenbericht legte Kassenführerin Maria Bahlmann vor. Für Unterhaltung sorgte zudem die Märchenerzählerin Ingrid Olding aus Emstekerfeld. Sie trug die drei Märchen „Der Laninak“, „Die blaue Rose“ und “Das Märchen vom Hase und Igel“ vor.

Paulus als Inspiration

Sich an Paulus ein Beispiel nehmen und die Botschaft Jesu in die Welt tragen, das stand für Diakon Peter Sandker, Präses der Katholischen Arbeitnehmer- Bewegung (KAB) Cloppenburg, im Mittelpunkt. Mitten in den Vorbereitungen zum Wochenende gönnten sich rund 20 KAB-Mitglieder eine „Atempause“ in der Marienkapelle. Der Diakon nahm dabei das Fest „Bekehrung des Paulus“ zum Anlass, die Gedanken und das Handeln des Völkerapostels in die Jetztzeit zu übertragen. Viele Menschen hätten eine vorgefertigte Meinung über bestimmte Sachverhalte, wie Saulus auch, doch man müsse, wie er, vom hohen Ross heruntersteigen und die Sachverhalte in einem neuen Licht sehen, so wie seine Bekehrung zum Paulus.

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Unterricht auf Skiern

Jede Menge Schnee-Spaß hatten jetzt 59 Achtklässler der Oberschule Pingel Anton aus Cloppenburg. Sie kehrten im Januar Niedersachsen für acht Tage den Rücken und tauschten die Turnschuhe mit der Skiausrüstung. Es ging nach Hainzenberg ins Zillertal/Tirol. Im Skigebiet rund um den Gerlosstein erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm, zu dem jeden Tag vier bis fünf Stunden Skifahren, aber auch Schneeballschlachten oder Snowtubing auf einer eigens dafür präparierten Bahn mit circa 200 Metern gehörten. Schwer beeindruckt waren die „Flachlandtiroler“ besonders in den ersten Tagen von der Höhe der Berge und dem Schnee.

Die achttägige Schul-Skifahrt hat Tradition. Seit 15 Jahren wird sie den Achtklässlern der Oberschule angeboten. Am Samstagmorgen ging es ausgepowert, aber glücklich, wieder nach Hause.

Wandel im Museumsdorf

Als „Leuchtturm, der über die Landesgrenzen strahlt“, adelte der SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Jan Oskar Höffmann, das Cloppenburger Museumsdorf. „Wir möchten mit den kommunalpolitischen Verantwortlichen in den Dialog treten und einen dauerhaften Gesprächsfaden zwischen Politik und Museum ermöglichen“, erklärte Dr. Julia Schulte to Bühne, Leiterin des Museumsdorfes, den Hintergrund der Zusammenkunft mit der SPD-Stadtratsfraktion.

Hierbei habe Schulte to Bühne großes Interesse an der Idee der SPD-Fraktion, das Museumsdorf perspektivisch an die Hagenstraße zu erweitern, gezeigt, heißt es in einer SPD-Pressemitteilung. „Wir müssen frühzeitig überlegen, was mit dem Schwimmbad in zehn oder 20 Jahren geschehen soll, ob der Standort dann noch günstig und vertretbar ist oder ob nicht irgendwann ein Neubau auf der grünen Wiese am Stadtrand sinnvoller erscheint“, erläuterte Höffmann die Idee. Damit könne das freiwerdende Schwimmbad-Areal dem Museumsdorf überlassen werden. Dann könne der langersehnte Brückenschlag zwischen Innenstadt und Freilichtmuseum tatsächlich erreicht werden.

Neben Zukunftsvisionen diskutierte die Gesprächsrunde aber auch über die mögliche Nutzung des „Bunkers“ in Staatsforsten (die NWZ berichtete) als zeitgeschichtliches Zeugnis. Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass die Splitterschutzröhre aus dem Zweiten Weltkrieg erhaltenswert sei und an der bisherigen Örtlichkeit verbleiben müsse. „Der Bunker gehört zur Geschichte unserer Region. Ein Umzug fernab der Bahngleise würde den Charakter dieses Mahnmals verwässern“, meinte SPD-Ratsherr Franz-Josef Wilken.

Abschließend diskutierten die Beteiligten noch über die künftige Finanzierung des Freilichtmuseums. „Ein solches Freilichtmuseum ist keine Selbstverständlichkeit. Man muss sich von der Vorstellung lösen, dass sich derartige Institutionen von selbst tragen können“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andreas Borchers. Investitionen in das Museumsdorf kämen der gesamten Region zugute. Der erste Schritt soll nun sein, eine der nächsten Sitzungen des Kultur-, Sport- und Marktausschusses ins Museumsdorf zu verlegen. Die SPD-Fraktion versprach, für ihre Ideen bei anderen Parteien um Unterstützung zu werben.

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