Am 1. April 1971 begann Bernd Hochartz eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker bei der Firma Opel Janssen in Garrel. Seinem Arbeitgeber blieb er bis zuletzt treu. Nach über 48 Jahren beginnt nun seine Rentnerzeit. „Er hat kaum gefehlt, kam nach Krankheiten schon mal zu früh zurück“, lobte Frank Janssen, der die Autofirma von seinem Vater Hermann übernommen hat. Er sei ein Handwerker vom „alten Schlag“ gewesen. Hochartz sei immer loyal und sehr zuverlässig gewesen, lobte der Chef bei der Abschiedsfeier, zu der alle Mitarbeiter der Firma eingeladen waren. Besonderer Dank galt seiner Frau Irmgard.

Wenn Kunden mit ihren Fahrzeugen in die Werkstatt kamen, verlangten sie oft nach Bernd Hochartz. Seine Freundlichkeit und sein Können wurden geschätzt, waren gefragt. Frank Janssen erinnert sich gern daran, dass er als Kind auf den Feierabend von Bernd Hochartz sehnlichst wartete. Dann wurde noch ein wenig gekickt. Fußball und Autos waren für den Chef und seinen Mitarbeiter gemeinsame Hobbys. Über die Beschäftigung in der kommenden Zeit macht sich der junge Rentner keine Gedanken: Am Tag des Abschieds von der Firma wurde das erste Enkelkind des Ehepaares Hochartz geboren.

Der Kutschfahrer Jens Pieper von der Reit- und Fahrgemeinschaft Falkenberg konnte in diesem Jahr viele Erfolge mit nach Hause bringen. Zunächst erkämpfte er sich auf dem Landesturnier in Rastede mit zweien seiner Ponys den Landesmeistertitel im Zweispänner-Fahren, indem er insgesamt aus allen drei Disziplinen Dressurfahren, Kegelfahren und Gelände das beste Gesamtergebnis erzielte. Kürzlich konnte Pieper seinen Erfolg untermauern. Er wurde auf dem Fahrturnier in Hasbergen Weser-Ems-Meister. Jedoch dieses Mal sogar mit vier Ponys vor seiner Kutsche. Diese Erfolge wurden nun vom Verein geehrt und dazu überreichte der Vereinsvorsitzende Jan Döpke ein kleines Präsent.

Während seines gut dreiwöchigen Aufenthaltes in der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien in Friesoythe hatte die Kolpingfamilie Garrel Gelegenheit, Pfarrer Dr. Marcel Kilombo kennen zu lernen. Im Rahmen einer Kolping-Bezirksversammlung des Dekanates Friesoythe im Kolpingfreizeitzentrum Pastorenbusch, hatte die Kolpingfamilie Friesoythe Pfarrer Kilombo als Gast mitgebracht.

Dieser berichtete in Wort und Bild von seiner Arbeit im Bistum Thumbe (Kongo). „Insbesondere sein Bericht zur aktuell schlimmen Lage der dortigen Krankenstation, die durch ein Unwetter komplett zerstört wurde, machte uns betroffen“, sagt Heinrich Wienken, Vorsitzender der Garreler Kolpingfamilie.

Diese habe sich nach dem bewegenden Bericht entschieden, eine Soforthilfe im Rahmen der Möglichkeiten zu leisten. Kurz vor dem Rückflug wurde ein Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an Pfarrer Kilombo überreicht.

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