NORDKREIS Die Maisause gestern bei Sieger in Thüle war wieder der Renner. Doch auch in anderen Orten wurde fröhlich der 1. Mai begrüßt.

Von Fritz Kreyenschmidt, Michael Keim und

Wilhelm Hellmann NORDKREIS - Überall in den Dörfern stellten am Montagabend Nachbarschaften, Straßengemeinschaften, Vereine, Clubs und Cliquen entweder bei Gastwirtschaften oder privat Maibäume auf und feierten den Einzug des Wonnemonats. Die vielen Maibäume wurden dabei bunt geschmückt.

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Diesen Brauch des Maibaumsetzens pflegten jetzt beispielsweise in Scharrel die Wohnmobilisten. Mit 47 Fahrzeugen war der Stellplatz am Maiglöckchensee restlos ausgebucht. Ausgestattet mit einem mit Getränken gefüllten Bollerwagen machten sich die Urlauber bereits am Nachmittag auf den Weg, um den Maibaum zu holen. So mancher Schweißtropfen floss dann beim eigentlichen Setzen. Anschließend gab es für die gut 100 Urlauber reichlich Leckereien vom Grill und kühle Getränke. Bis spät in die Nacht wurde hier – wie überall in den Dörfern – gefeiert.

Rund ging es auch in Harkebrügge. Hier hatte der örtliche Schützenverein zum Tanz in den Mai eingeladen. Bereits am Freitag stand auf dem Schützenplatz die „Charts-Festival-Party“ auf dem Programm. Von Abba bis ZZ-Top lautete das Motto. Die eigentliche Maisause startete dann am Montag. Bis in den Morgen des 1. Mai wurde gefeiert.

Wer wollte, der machte sich dann auf den Weg nach Thüle. Hier ging es ab dem Vormittag rund. In der hiesigen Region ist Sieger in Thüle am 1. Mai Kult. Von überall her strömten die zumeist jungen Gäste zum Fest. Wer die Bundesstraße 72 entlang fuhr, staunte über die vielen „Trecks“, die nur ein Ziel hatten: Siegers Festzelt. Hier wurde den Jugendlichen mit heißen Rhythmen mächtig eingeheizt. Auch wenn nicht alle bei den sommerlichen Temperaturen die Wirkung des Alkohols im Griff hatten.

Mit mehreren Sanitätswagen waren die Vertreter des DRK Markhausen vor Ort, um notfalls Hilfe zu leisten.

Zum Frühtanz hatte auch der Hof Peters in Ellerbrock eingeladen, hier war die Resonanz nicht wie gewünscht. Erwin Peters machte hierfür ein Busunternehmen verantwortlich, da es nicht – wie zuvor verabredet – die Jugendlichen an den Haltestellen zum Frühtanz abgeholt hat.

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