Altenoythe Über 15 Jahre betrieben Ingrid und Ludger Oltmann das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in Altenoythe. Im Februar 2019 kündigte das Ehepaar an, den Pachtvertrag mit der Stadt Friesoythe nicht verlängern zu wollen. Dieser lief Ende 2019 aus. Über 15 Jahre sorgten Oltmanns dafür, dass das Dorfgemeinschaftshaus für Veranstaltungen genutzt werden konnte.

Das Gebäude am Rosenweg war ein wichtiger Treffpunkt für die Altenoyther. Viele örtliche Vereine und Verbände konnten die Räumlichkeiten nutzen. Sei es für Generalversammlungen, für Kohlessen oder für Weihnachtsfeiern. Auch Karneval wurde hier gefeiert und der Theaterverein konnte das DGH für ihre Proben und Aufführungen nutzen. Auch private Feiern, Hochzeiten oder Beerdigungskaffee waren möglich. Damit ist jedoch vorerst Schluss.

Ein Versuch der Stadt Friesoythe, Altenoyther Vereine als Betreiber des DGH zu gewinnen, scheiterte am Desinteresse der Vereine. Ein neuer Pächter ist auch noch nicht gefunden. Jetzt soll offenbar durch eine öffentliche Ausschreibung ein Pächter gesucht werden.

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Einfach so beenden wollten Ingrid und Ludger Oltmann ihre Zeit im DGH aber nicht. Dafür steckte zu viel Zeit und Engagement in dem Betrieb des Hauses. Zum Abschied luden sie daher zu einer großen Feier ein. Geladen waren Freunde, Verwandte und Nachbarn der Familie Oltmann sowie Vereinsvertreter und Geschäftspartner. Statt Abschiedsgeschenken wurde um eine Spende für den Verein „Jedem Kind eine Chance“ (Jekieicha) gebeten. Und so kam während der Abschiedsparty eine Summe von 1380 Euro zusammen.

„Das ist wirklich ein toller Betrag. Wir bedanken uns herzlichst bei allen Spendern“, sagten Ingrid und Ludger Oltmann, als sie jetzt die Spende überreichten. Jekieicha-Vorsitzender Hermann Reiners nahm die Spende gerne an. Der Verein unterstützt finanzschwache Familien und hat dabei besonders das Wohl der Kinder im Fokus.

„Wir werden das Geld für unsere Sommeraktion ,Jedem Kind schöne Ferien’ einsetzen“, kündigte Reiners an. Hierbei geht es darum, Kindern und Familien einen schönen Urlaubstag zu bereiten, zum Beispiel durch Freikarten in den Tier- und Freizeitpark Thüle oder ins Schwimmbad Aquaferrum. „Diese Aktion wird komplett durch Spenden finanziert“, sagte Reiners.

Darüber hinaus habe der Verein im vergangenen Jahr über 200 Anträge aus dem gesamten Stadtgebiet bearbeitet und vor allem in Notfällen schnell und unbürokratisch helfen können. Im Jahr werden nach Angaben von Reiners zwischen 20 000 und 30 000 Euro an Finanzhilfen geleistet. Das Geld kommt vor allem durch Spenden und Mitgliedsbeiträge zusammen.


Mehr Infos unter   jekieicha.de 

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Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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