Am 27. Januar 1997 wurde in der Gaststätte Wienken der Senatorenstammtisch – ein Zusammenschluss ehemaliger Cloppenburger Ratsherrn – gegründet. Und jeweils am Gründungstag gibt es ein Gründungsessen. Präsident Benno Siemer begrüßte am Freitagabend in der Gaststätte Diekgerdes – bis auf zwei – alle aktuellen Stammtischmitglieder. Als Gast nahm Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU) an der Geburtstagsfeier teil. Die Entwicklung des Stammtisches schilderte Gründungsmitglied Franz Wienken. Paul Abeln, Gerd Bohlsen, Franz Grote, Kurt Lübbe, Heinz Meier, Josef Tepe und er bildeten 1997 den Stammtisch. Drei von ihnen sind noch immer mit von der Partie. Wienken, der erster Präsident des Senatorenstammtisch war, schilderte die Entwicklungsgeschichte der Gruppe. „Einer der ersten Beschlüsse war, dass an Stammtischabenden keine Runden ausgegeben werden durften“, erinnert er sich. Schatzmeister bis zum heutigen Tag ist Kurt Lübbe. Der Cloppenburger Goldschmied Herbert Feldkamp entwickelte ein Stammtisch-Emblem, das die Umrisse der Stadt Cloppenburg zeigt. Die Mitgliederzahl darf 15 Personen nicht überschreiten. Durch Tod sind sieben Mitglieder ausgeschieden und zwei Mitglieder haben freiwillig den Stammtisch verlassen. Auch wechselten im Laufe der Jahre die Präsidenten. Nachfolger von Wienken wurde Benno Siemer. Als Vizepräsidenten wirkten Lothar Krapp und Helmut Veerkamp.

Ein Höhepunkt im Vereinsleben ist die jährliche Verleihung des Senatorenpreises an eine Persönlichkeit, die sich besonders ehrenamtlich hervorgetan hat. Neben regelmäßigen Stammtischabenden, Besichtigungen, Fahrten mit den Frauen oder Radtouren rundet das Gründungsessen am 27. Januar das Programm ab.

Im Beisein von Carola Krogmann und Klemens Sieverding vom Landkreis Cloppenburg wurde Josef Schlichting an der BBS am Museumsdorf Cloppenburg in den Ruhestand verabschiedet. Der aus Bischofsbrück stammende Sohn eines Landwirts absolvierte zu Beginn der 70er Jahre eine Ausbildung zum Tischler und war danach bei der Firma Beckermann in Cappeln und als Zimmermann bei Lübbe in Bethen beschäftigt. Danach fuhr er in den 1980er Jahren als Kraftfahrer für die Firma Preuth in Emstekerfeld. Am 1. Januar 1987 trat er seinen Dienst als Hausmeister der damaligen BBS I an. Schulleiter Günter Lübke dankte Schlichting für seine Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft gegenüber Schülern sowie Lehrern und wünschte alles Gute für den Ruhestand.

Zum Schulhalbjahreswechsel wurde Roswitha Monhaupt von der BBS am Museumsdorf in den Ruhestand verabschiedet. Die Fachpraxislehrerin Hauswirtschaft begann ihre berufliche Laufbahn mit dem Besuch der Frauenfachschule I an der damaligen BBS II in Cloppenburg. Dort legte sie 1972 die Prüfung zur staatlich geprüften Hauswirtschafterin ab. Nachdem sie die Schule verlassen hatte, wechselte sie nach den Sommerferien als Lehrerin an die Realschule Pingel Anton. Dort unterrichtete sie Hauswirtschaft und Textilien. Vier Jahre zog es Monhaupt zurück an die Berufsbildende Schule. Dort folgte die Ausbildung zur Technischen Lehrerin in der Hauswirtschaft. Ab 1979 unterrichtete sie an der BBS in Friesoythe. 1996 wechselte sie an die BBS am Museumsdorf, damals noch BBS I. Bei der Verabschiedung in den Ruhestand blickte Monhaupt auch auf runde 40 Dienstjahre zurück.

Gute Arbeit haben die Mitglieder der St.-Dominikus-Schützenbruderschaft Hoheging-Kellerhöhe-Bürgermoor jetzt während der Generalversammlung ihrem Vorstand bescheinigt. Brudermeister Heinrich Rempe blickte auf das Schützenjahr zurück. Er bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltungen beigetragen hatten. Sein besonderer Dank galt den Aktiven des Musikvereins sowie Melanie und Stefan Hogeback, die beim Schützenfest dafür sorgten, dass die Kinder nicht zu kurz kamen. Der von Ingo Taphorn vorgetragene Kassenbericht war zufriedenstellend, die Kassenprüfer Gerd Alterbaum sowie Peter Fangmann bescheinigten ihm eine saubere Kassenführung. Somit erfolgte die Entlastung des Vorstands einstimmig. Dem Bericht von Hauptschießmeister Josef Plaspohl und Schießleiterin Melanie Hogeback zufolge wurden 2016 in den Disziplinen Kleinkaliber (KK) und Luftgewehr (LG) gute Ergebnisse erzielt. Königin Sigrid Meyer holte sich den begehrten Titel „Gemeindekönigin der Gemeinde Emstek“, und König Frank Hillen wurde „Gemeindekönig der Gemeinde Garrel“.

Aus den Wahlen gingen Norbert Wetzstein als Brudermeister, Ulli Hackmann (Stellvertreter), General Josef Alterbaum, Dirk Bröring als stellvertretender Schriftführer, Kristian Rüger (Hauptschießmeister), Andrea Rüger als stellvertretende Damenschießleiterin, Sigrid Meyer (Jungschützenmeisterin), Nadine Osterloh (stellvertretende Jungschützenmeisterin), Sebastian Holterhaus und Walter Schumacher (beide Beisitzer), Michael Frerichs (Kassenprüfer) und Alfons Macke als Fahnenträger hervor.

Unter Punkt Verschiedenes erläuterte Ingo Taphorn das Bauvorhaben am Eingangsbereich des Schießstands. Über den Antrag zur vorbereitende Versammlung für das Schützenfest ließ Brudermeister Wetzstein abstimmen, ob diese noch stattfinden soll. Die Mehrheit war für den Wegfall dieser Versammlung. Zum Schluss wurden noch Termine festgelegt: Gemeinschaftskohlessen, Sonnabend, 11. Februar, im Pater-Titus-Haus; Dorfpokalschießen, Sonntag, 5. März, Schießanlage in Kellerhöhe.

Den großen Schützenverdienstorden am Bande hat der Schützenverein „Gut Ziel“ Ambühren anlässlich seines traditionellen Kohlessens im Saal Schnieder in Ermke Bernhard Bothe vom Zug Schmertheim verliehen. Bothe ist das 38. Mitglied des Vereins, dem dieser Orden in Anerkennung besonderer Verdienste um den Verein verliehen wurde. Der Festausschuss vergibt den Orden seit 1980. Für die Frau des neuen Ordensträgers hielten die Verantwortlichen Blumen bereit. Mehr als 170 Mitglieder und Freunde des Schützenvereins begrüßte Präsident Reinhold Abeln anschließend zum Essen. Unter ihnen waren auch den Schützenthron mit König Werner Landwehr, die Schützenjugend, die Nachbarvereine aus Nutteln und Vahren sowie eine Abordnung des Feuerwehr-Spielmannszuges Cloppenburg. Nach dem Ehrentanz des Schützenthrones übernahm der Festausschuss das Programm. Pascal Tönnies und Julian Gerdes begeisterten das Publikum mit ihrer Interpretation von „Dinner for One“. Den Hauptpreis der Tombola, ein Fahrrad, gewann Petra Abeln vom Zug Schmertheim.

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