Oldenburg Der Verein der Freunde und Förderer der Universitätsmedizin Nordwest, der sich im Dezember 2009 gegründet hat, um den Medizin-Studiengang an der Universität Oldenburg finanziell und ideell zu unterstützen, hat neue Pläne. „Wir fragen uns ernsthaft, ob ein eigener Verein noch Sinn macht. Oder ob es nicht besser ist, unter das Dach der Universitätsgesellschaft Oldenburg zu gehen“, sagte Fördervereins-Vorsitzender Dr. Gerd Pommer bei der Mitgliederversammlung in den Räumen der Fakultät sechs der Uni Oldenburg. Dem Förderverein gehören derzeit 160 Mitglieder an.

Man erhoffe sich von diesem Schritt, der Ende des Jahres vollzogen werden könnte, dass „wir einen besseren Auftritt bekommen“, so Pommer weiter. Für den Fördervereins-Vorstand hätte dabei aber Priorität, dass die Gelder des (dann aufgelösten) Vereins und seiner Stiftung ausschließlich für die Medizin an der Uni – und nicht für andere Fakultäten – verwendet werden. Bisher hat der Förderverein den Medizinstudiengang, der im Oktober 2012 seinen Betrieb aufnahm, mit weit mehr als fünf Millionen Euro unterstützt.

Dr. Werner Brinker, Vorsitzender der Universitätsgesellschaft (UGO), und seine Stellvertreterin Swea von Mende äußerten sich positiv zu den Plänen des Fördervereins und kündigten eine Befragung unter den 1140 UGO-Mitgliedern an. „Auch wir wollen das absolut Beste für die Fakultät sechs“, betonte von Mende.

Auch in 2016 wurden auf diesem Weg zahlreiche Aktivitäten von Studierenden (Fachvorträge, Workshops, Tagungen, Absolventen-Feier) möglich. „Wir wollen die Fakultät auch weiterhin finanziell unterstützen“, versprach Pommer. Uni-Präsident Prof. Dr. Dr. Hans-Michael Piper informierte die Vereinsmitglieder über den Stand der European Medical School. Man sei voll in den Vorbereitungen auf die Beurteilung (Evaluation) des Studiengangs durch den Wissenschaftsrat 2018/19. „Die Uhr tickt“, so Piper.

Man befinde sich derzeit im weiteren Aufbauprozess, der Studiengang wachse – und mit ihm auch der Platzbedarf. „Auf Dauer werden wir den Neubau eines medizinischen Zentrums brauchen“, erklärte der Präsident.

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Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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