Oldenburg Mehrweg statt Müll! Nach diesem Motto handelt das Studentenwerk Oldenburg. Zwar besteht das Einweggeschirr, das in den Mensen und Cafeterien der Hochschulen in Oldenburg, Wilhelmshaven, Elsfleth, Emden und Leer ausgegeben wird schon seit Jahren aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Maisstärke, Bambus oder Zellulose – sie landen also sicher nicht in irgendeinem Plastikmüllstrudel im Ozean – aber eben doch nach kurzer Nutzungsdauer auf dem Müll. In einem Jahr kommen da knapp 40 000 Einwegverpackungen, wie Lunchboxen, Suppenbecher und Salatschalen zusammen.

Damit dieser Müllberg schrumpft, hat das Studentenwerk einen Umweltaufschlag eingeführt. Wer sein Essen in einer Lunchbox, einem Suppen- oder Dessertbecher, einer Salatschale oder einem Pizzakarton mitnehmen möchte, bekommt diese nicht mehr kostenlos, sondern zahlt 20 Cent extra.

Damit möchte das Studentenwerk erreichen, dass Einweggeschirr nicht einfach so mitgenommen wird, weil es vielleicht bequem ist. Jeder sollte sich Gedanken darüber machen, ob er es wirklich braucht.

Auch bei den Smoothies und Desserts, die es noch Anfang des Wintersemesters in der Cafeteria am Uhlhornsweg in Oldenburg nur in Einwegbechern zu kaufen gab, hat sich etwas getan. Mittlerweile sind sie ausschließlich in Mehrweggläsern zu haben.

Bleibt noch das Riesenthema Coffee to go-Becher: Etwa 130 000 davon gibt das Studentenwerk pro Jahr aus. Die Umstellung auf Mehrweg-Pfandbecher berge allerdings organisatorische Schwierigkeiten, wie das Studentenwerk mitteilt.

Wo und wie können zum Beispiel die Becher außerhalb der Öffnungszeiten zurückgegeben werden? Geeignete Automaten seien schwer zu finden. Wie es gehen könnte wird derzeit an der Hochschule Emden erprobt. Dort startete kürzlich das Recup-System mit dem Ostfrieslandbecher.

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