BUTJADINGEN „Gründen Sie Wegegenossenschaften“: Diesen Rat hat die FDP-Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst, Harpstedt, den Bauern in Butjadingen gegeben. Damit seien im Landkreis Oldenburg gute Erfahrungen gemacht worden. Bei einem Besuch auf dem Hof von Frerk Francksen in Isens sprach sie über den Wegebau, der aus Mangel an Geld kaum voran kommt. Weitere Themen waren Vogelschutz und Erneuerbare Energien.

Mehr als 30 Gäste waren zu dem Treffen gekommen. Die FDP bot außer Angelika Brunkhorst auch die Landtagsabgeordnete Gesine Meißner aus Wennigsen – sie ist Spitzenkandidatin der niedersächsischen FDP für die Europawahl am 7. Juni –, den Kreisvorsitzenden Horst Kortlang aus Elsfleth, den Nordenhamer Kreistagsabgeordneten Manfred Wolf und die Butjenter Ratsherren Lutz Timmermann, Helmut Siefken, Hajo Meiners und Jannes Bergsma auf.

Frerk Francksen forderte, die Wirtschaftswege müssten auf den neuesten Stand gebracht und für höhere Nutzlasten geöffnet werden. Angelika Brunkhorst machte Hoffnungen auf das Konjunkturpaket II, das so geändert werden solle, dass das Geld in alle Wirtschaftsbereiche fließen könne. Nur mit Energiesparen und Lärmschutz könne die Konjunktur nicht angekurbelt werden.

Gesine Meißner teilte mit, dass die Landtagsfraktionen von CDU und FDP einen Entschließungsantrag vorbereitet haben, in dem viele Vorschläge stehen, die den Milchbauern helfen sollen. Die können mit dem Milchpreis von rund 20 Cent nicht einmal ihre Kosten decken.

Frerk Francksen, der 150 Kühe melkt, 200 Hektar Ackerland bewirtschaftet und ein Lohnunternehmen betreibt, kritisierte den Vogelschutz. „Da hat uns das niedersächsische Umweltministerium ein schönes Ei ins Nest gelegt“, sagte er. „Ich kann deshalb meinen Betrieb nicht erweitern.“ Meißner sprach sich für Umweltschutz aus, aber die Bürger müssten in den Schutzgebieten auch wirtschaften können.

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