Eckwarderhörne Die oberste Plattform des Leuchtfeuers in Eckwarderhörne zu besteigen und aus 34,50 Metern Höhe die Aussicht zu genießen – das war ein besonderes Highlight für Besucher aus Russland, die sich jetzt am Preußeneck aufhielten. Jurij Timofeew und Marina Pliewa aus Woronesch waren drei Tage Gäste des Landkreises Wesermarsch. Sie nutzten sie auch für eine Stippvisite in Eckwarderhörne.

Jurij Timofeew ist stellvertretender Verwaltungsleiter für strategische Planung, Wirtschaft und Finanzen der russischen Millionenstadt und Marina Pliewa deren stellvertretende juristischen Verwaltungsleiterin. Begleitet wurden sie bei ihrem Ausflug nach Eckwarderhörne vom Vorsitzenden des Arbeitskreises Partnerschaften des Landkreises, Dragos Pancescu (Grüne) aus Brake, dem Arbeitskreismitglied Jürgen Gabbert (CDU) aus Brake, dem Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Hans Francksen aus Nordenham, Monika Wessels von der Kreisverwaltung sowie der Dolmetscherin Emilia Winterholler.

Angereist waren die Besucher mit der Tschu-Tschu-Bahn des Landhotels Butjadinger Tor, nachdem sie in Abbehausen die Brauerei und das historische Kaufhaus J. H. Büsing Sohn besichtigt hatten. Am Preußeneck erklärten der Stiftungsvorsitzende Ernst Tannen und Kuratoriumsvorsitzender Klaas-Heinrich Peters die Geschichte und die jetzige touristische Nutzung des stillgelegten Leuchtturms.

Im Fedderwardersieler Hafen genossen Gäste und Gastgeber frischen Fisch. „Sie haben verschiedene Sorten probiert, natürlich auch Krabbenbrot“, berichtete Monika Wessels. Bei einem Spaziergang über den Langwarder Groden tauchte wie auf Bestellung ein Seehund am Bohlensteg auf.

Den Abschluss des offiziellen Programms bildete ein Abendessen in Abbehausen, an dem auch Landrat Thomas Brückmann teilnahm. Woronesch ist seit 1989 Partnerstadt des Landkreises Wesermarsch. Die Partner pflegen einen intensiven Kinder- und Jugendaustausch.

Jurij Timofeew und Marina Pliewa hatten mit Vertretern aus der Wesermarsch an einer deutsch-russischen Städtepartner-Konferenz in Düren (Nordrhein-Westfalen) teilgenommen. Es gebe mittlerweile 110 deutsch-russische Partnerschaften, berichtete Dragos Pancescu.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.