Bürgerfelde /Stadtmitte Sie haben das älteste Haustier des Menschen fantasievoll ausgelotet: 21 Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a der Grundschule Heiligengeisttor zeigen in farbenfrohe Bildern, Objekten und Fotografien Hunde in allen möglichen Variationen. „Bunte Hunde“ heißt denn auch die Ausstellung, die vom 23. Mai bis 27. Juni in der Artothek, Peterstraße 1, zu sehen ist. Eröffnet wird sie diesen Donnerstag um 17 Uhr. Artotheksleiterin Dr. Sabine Isensee wird einführende Worte sprechen.

Entstanden ist die Ausstellung innerhalb des Projekts „Artothek & Schule“. Die Schulkinder hatten mit ihren Lehrerinnen Britta Friese und Karin Luhn die Kunstausleihe in der Peterstraße 1 besucht und sich dort von vier Werken von Natascha Kaßner, Katja Mahlitz-Frey, Reinhard Osiander und Michael Mathias Prechtl inspirieren lassen. „In der Ausstellung gibt es kunterbunte Hunde zu bestaunen, die von den Kindern mit viel kreativer Begeisterung geschaffen wurden. Darin zeigt sich auch ihre große Sympathie für diese Tiere“, freut sich Sabine Isensee.

Die Schüler haben die Kunstwerke für mehrere Monate in ihr Klassenzimmer ausgeliehen, sie erforscht und dann zum Anlass für eigene gestalterische Arbeiten genommen. Sehr ideenreich wurde mit unterschiedlichen Materialien und Techniken experimentiert: Sie haben mit Ölpastellkreide und Acrylfarbe gemalt, mit Bleistift, Kohle, Kreide und Filzstift gezeichnet, aus Ton und Draht Hundefiguren geformt sowie in der Natur fotografiert. Das Erfinden von bunten Hunden und das Spiel mit grafischen Ornamenten und Perspektiven hat bei den Kindern ein großes kreatives Potenzial geweckt. Dies zeigt bereits das Titelmotiv zur Ausstellung von Jana und Johanna, die in leuchtenden Acrylfarben zwei Hunde auf Karton so originell mit Kreis- und Streifenmustern bemalt haben, dass die Figuren zu laufen scheinen.

Dialogische Führungen zur Ausstellung sind außerhalb der Öffnungszeiten der Artothek (Montag und Donnerstag, 15 bis 19 Uhr) möglich und auch für Lehrkräfte interessant, die solche Projekte gern an ihren Schulen umsetzen möchten; Infos es bei der Museumspädagogik: Telefon   235 34 03 oder museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.

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