Bremerhaven Bremerhavens Oberbürgermeister mag große Segelschiffe. Nicht nur zur Sail nutzt Melf Grantz (SPD) jede Gelegenheit, um einmal an Bord zu gehen. Das wird er sich gewiss auch nicht nehmen lassen, wenn zur Sail 2020 die kolumbianische „Gloria“ in der Seestadt festmacht. Gerade ging bei der Erlebnis Bremerhaven GmbH die Zusage ein. Abgesagt haben dagegen die Chinesen. Ihre Besatzung ist für eine so weite Reise bis ins ferne Europa noch nicht umfassend genug ausgebildet.

Insgesamt nehmen an der Sail 2020 rund 250 kleine und große Wasserfahrzeuge teil. Erwartet werden rund 1,2 Millionen Besucher. Sie dürfen sich vor allem auf ein Spitzenangebot an Großseglern freuen. Für deren Verpflichtung ist Katharina Loske von der Erlebnis GmbH zuständig. Viermal war sie in den letzten 18 Monaten in Berlin, hat dort mit den Repräsentanten der Botschaften gesprochen und verhandelt, um möglichst interessante Schiffe nach Bremerhaven zu bekommen.

Für die Abwicklung der Finanzen ist unter anderem Dr. Ralf Meyer zuständig. Er gehört dem Führungsgremium des Organisationskomitees an. Nach Worten Meyers kostet die Sail 2020 rund 2,8 Millionen Euro. Allein durch Sponsoren kommen 900 000 Euro (bisher) herein. Der Stadt Bremerhaven bringt die Sail eine Wertschöpfung von etwa 34 Millionen Euro.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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