Bremerhaven Als der Bremerhavener Schwimmkran „Athlet“ am vergangenen Mittwoch einmal mehr mit einem tonnenschweren Schiffsbauteil auf dem Weg von Bremen nach Bremerhaven unterwegs war, wehte es in Sturmböen aus Nord. Und weil die schwimmenden Riesen nun mal eine gewisse Angriffsfläche bieten und ihr eigener Antrieb schwächer ist, als der von manch anderen Wasserfahrzeugen, kommt bei solchen Wetterlagen eine Zughilfe gerade recht.

Deswegen wurde diesmal der Hochseeschlepper „BVT Formidable“ eingesetzt. Er half dabei, das neue Schiffsbauteil sicher nach Bremerhaven zu bringen. Dabei ging es das letzte Stück vorbei an Nordenham und Blexen, vor allem aber vom Weserbogen bis zum Geestevorhafen nur noch mit gut vier Knoten voran. Da „flitzt“ sogar noch die eher behäbige Weserfähre „Bremerhaven“ vorbei. Auch das Messschiff „Tide“ des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Weser-Jade-Nordsee ist deutlich schneller unterwegs.

Aber um Geschwindigkeit ging es an diesem Mittwoch auch nicht auf dem bewegten Weserwasser vor Bremerhaven. Ganz gelassen und zuverlässig zog der Schlepper „Formidable“ den BVT-Schwimmkran und seinen größeren „blauen Bruder“ in die Doppelschleuse und von dort weiter in den Fischereihafen.

In den vergangenen Monaten war die zur Rönner-Gruppe gehörende Firma Stahlbau Nord oft der Empfänger der Bauteile für neue Schiffe. In den ehemaligen Weser-Wind-Hallen entstehen, wie berichtet, Fregatten für die ägyptische Marine – ein Geheimauftrag.

Noch in diesem Monat soll zumindest eines der Schiffe aus der Halle geholt und auf den neuen BVT-Schwimmponton gesetzt werden.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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