Bremerhaven Bremerhaven ist in den vergangenen Tagen von einer Serie betrügerischer Anrufe offenbar geradezu überschwemmt worden. Die Täter behaupten am Telefon, von der Polizei zu sein und fragen vornehmlich ältere Menschen über deren Vermögensverhältnisse aus. Dabei werden stets abenteuerliche Geschichten erfunden, von denen sich in der Vergangenheit schon häufiger gerade Senioren haben beeindrucken lassen. Bundesweit ist davon auszugehen, dass die falschen Polizisten Beute im Gesamtwert von mehreren Millionen Euro machten.

In Bremerhaven wurden nach offiziellen Angaben 40 Fälle bei der Kriminalpolizei gemeldet. „Die Erfahrungen der Ermittler zeigen jedoch, dass die Zahl der nicht angezeigten Fälle deutlich höher sein dürfte“, erklärte ein Sprecher der Ortspolizeibehörde Bremerhaven (OPB). So gehen die Kollegen davon aus, dass es binnen weniger Tage wohl eher zu 400 bis 600 solcher Betrugsanrufe gekommen ist.

Wer einen falschen Polizisten und damit einen Straftäter am Telefon hat, sollte sich laut Polizei nicht auf ein Gespräch einlassen, sondern am besten sofort auflegen. Manchmal kommen die Betrüger auch über die angezeigte Notrufnummer „110“. Das aber ist nur ein technischer Trick.


Mehr Infos:   www.polizei-beratung.de 
Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.