Bremerhaven Die meisten „Seh-Leute“ waren pünktlich: Zu 9 Uhr füllte sich am Mittwochmorgen die Kaje gegenüber der Bremerhavener Lloyd Werft. Das war die beste „Aussichtsterrasse“. Freier Blick auf die Mega-Yacht des russischen Oligarchen Abramowitsch. Der Neubau der Lloyd Werft sollte zur ersten Probefahrt starten. Und das wollten die Schiffsliebhaber gern live und in Farbe miterleben.

Doch dann kam es anders. Wie so oft bei Schiffsabfahrten stellten sich plötzlich Zeitverzögerungen ein, obwohl beide Bugsier-Schlepper vorn und achtern fest waren. Schnell machte das Gerücht von technischen Problemen an einem Bugstrahlruder die Runde. Aber ob es das auch wirklich war? Wie stets in der Vergangenheit äußerte sich die Werft nicht zu dieser Frage. Auch nicht dazu, wann es denn nun wohl losgehen würde mit der Probefahrt der Luxus-Yacht in die Nordsee.

Abhängig wäre das auch vom Verkehr in der Nordschleuse gewesen, denn die Kaiserschleuse stand am Mittwoch wegen Reparaturarbeiten nicht zur Verfügung. Nächster Abfahrttermin sollte schließlich gegen 14 Uhr sein. Doch auch daraus wurde nichts. Immer noch technische Probleme?

Gegen 16 Uhr musste eine Entscheidung her. Man beschloss, die Probefahrt der „Solaris“ zu verschieben. Losgehen soll es angeblich an diesem Donnerstag.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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