Bremerhaven Freunde und Fans der „Seute Deern“ sollten besser nicht so genau hinschauen. Seit kurzem fehlt „ihrem“ Schiff nämlich ein ganz wesentliches Teil: Die markante Galionsfigur am Bug. Die ließ die Hafengesellschaft Bremenports, die den Abwrackauftrag für den Rumpf der maroden Bark erhielt, erst vor einigen Tagen absägen.

Seit dem liegt die „Süße“ also ohne ihre über Jahrzehnte vertraute Galionsfigur im südlichen Bereich des Museumshafens, wartet vermutlich auf noch traurigere Tage. Wie berichtet, soll das Schiff, einst beliebtes Wahrzeichen der Seestadt Bremerhaven, nach und nach zurückgebaut werden.

Die Frau mit den verschränkten Armen, der weißen Bluse, der blauen Weste und dem roten Rock mit blauweißem Rand landet aber selbstverständlich nicht auf dem Müll, sondern wird sorgfältig aufbewahrt. Zur zwischenzeitlichen Lagerung hat man den berühmten „Holzklotz“ in eine Halle am Neuen Hafen geschafft. Hier bewahrt das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM), seit Jahrzehnten Eigner der Bark, auch andere Schiffsteile auf.

Übrigens: Unter den vielen kleinen Seute-Deern-Souvenirs ist auch ein hochoffizielles deutsches Postwertzeichen. Im Jahre 2003 erschien eine Dauerbriefmarke „Seute Deern Bremerhaven“. Sie hat einen Wert von 2,60 Euro.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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