Bremerhaven /Nesse Bei mehreren Kontrollen im Bereich der Autobahn 27, nahe Bremerhaven, hat die Polizei aus Geestland Ende vergangener Woche drei ausländische Fahrzeugführer angehalten und überprüft. Dabei ergaben sich offenbar eine Reihe von Verstößen, denen die Beamten nachgingen.

Den gravierendsten Fall mussten die Polizisten einem 42-jährigen Lkw-Fahrer aus Polen zuschreiben. Der Mann war auf der Autobahn anderen Verkehrsteilnehmern aufgefallen – wegen seiner unsicheren Fahrweise. Die alarmierte Polizei war wenig später zur Stelle und zog den Sattelzug aus dem Verkehr.

Keinen festen Wohnsitz

Ein freiwilliger Test ergab bei dem Lkw-Fahrer einen Blutalkoholgehalt von über drei Promille. Der Mann musste sich eine Blutprobe entnehmen lassen. Seinen Führerschein beschlagnahmte die Polizei. Außerdem kassierten die Beamten bei dem 42-Jährigen eine Sicherheitsleistung, weil er keinen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen konnte.

Ganz ähnlich erging es wenig später einem 48-jährigen Pkw-Fahrer aus Bulgarien, der auf der A 27 in Richtung Bremen unterwegs war. Auch er saß betrunken am Steuer. Bei ihm ergab sich laut Polizei eine Blutalkoholkonzentration von über 1,2 Promille.

Führerschein weg

Wie zuvor schon der Mann aus Polen musste auch der Bulgare seinen Führerschein abgeben und sich einer Blutentnahme unterziehen. Eine Sicherheitsleistung kassierten die Beamten auch bei ihm, denn er hat in Deutschland ebenfalls keinen festen Wohnsitz.

Überladen war augenscheinlich ein weiterer Lastwagen, den die Polizei stoppte. In der Fahrerkabine saßen drei Männer aus Mazedonien. Der 34-jährige Fahrer legte nur einen mazedonischen Führerschein vor. Weil der Mann schon drei Jahre in Deutschland lebt, hätte die Fahrerlaubnis längst umgeschrieben werden müssen.

Die beiden 26 und 33 Jahre alten Beifahrer kommen ebenfalls aus Mazedonien. Beide hielten sich illegal in Deutschland auf, gingen auch einer gewerbsmäßigen Tätigkeit nach.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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