Museumsschiff In Bremerhaven
Feuer in der „Seute Deern“ brach vermutlich nahe der Küche aus
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Bremerhaven Die Brandermittler haben ihre Arbeiten an Bord des Museumsschiffes „Seute Deern“ zwar schon Mitte der Woche abgeschlossen, doch so recht festlegen mag sich niemand, wenn nach dem genauen Grund für das nächtliche Feuer gefragt wird. Klar zu sein scheint, was viele hinter vorgehaltener Hand längst gehört hatten: Der Brand brach offenbar nahe der Restaurantküche aus.
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Spuren wurden in einem Abluftschacht gefunden. Aber ob es schlicht altes Fett war, das sich hier entzündete, lässt sich völlig zweifelsfrei wohl nicht mehr klären. Auch die Höhe des entstandenen Schadens auf dem maroden Großsegler kann bislang nicht konkret beziffert werden – wenig Neues also aus dem „Bauch“ des Bremerhavener Wahrzeichens.
Gastwirt Jens Schmidt vollzieht nun einen für ihn schmerzlichen Schritt, den er allerdings auch schon vor rund zehn Tagen „durch die Blume“ ankündigte: Er kehrt mit seinem Restaurantbetrieb nicht auf die „Seute Deern“ zurück. Das Deutsche Schifffahrtsmuseum und Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) sind Schmidt bei der Suche nach einer neuen Niederlassung behilflich.
Auf der „Seute Deern“ hat nun das große Aufräumen begonnen. Viel zu tun für die „Besatzung“.