Bremerhaven Beim kommenden Abwracken des Segelschiffs „Seute Deern“ in Bremerhaven müssen auch Schadstoffe entsorgt werden. Im Außenanstrich der über 100-jährigen Bark gebe es Asbest, sagte ein Sprecher des Hafenbetreibers Bremenports am Montag. Im Inneren seien für den Menschen schädliche Holzschutzmittel wie Lindan oder PCB verwendet worden.

Über die Schadstoffbelastung hatten zuvor Zeitungen der Region berichtet. Das Problem sei schon länger bekannt und von Anfang an Teil der Planungen zum Abwracken der „Seuten Deern“ gewesen, sagte Bremenports-Sprecher Holger Bruns. Im Oktober hatte eine Fachfirma die Schadstoffe auf dem Segler erkundet.

Das über Jahrzehnte als Museumsschiff und Restaurant genutzte Bremerhavener Wahrzeichen war in seinem Jubiläumsjahr 2019 im Hafenbecken gesunken. Es schwimmt derzeit nur mit Hilfe starker Pumpen. Weil die „Seute Deern“ so marode ist, war vergangenes Jahr zunächst beschlossen worden, sie nicht zu sanieren, sondern abzuwracken. Dann stellte der Bund überraschend Geld für einen möglichen Nachbau zur Verfügung.

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Das alte Schiff muss vorher demontiert werden. Dazu solle es Ende Januar in ein abtrennbares Hafenbecken gezogen und dort sicher auf Grund gesetzt werden, sagte Bruns. Bremenports hat den Auftrag für dieses Manöver. Die drei Masten sind bereits abgebaut worden.

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