Bremerhaven Als erste politische Partei hat sich in Bremerhaven die FDP dafür ausgesprochen, nicht an der „Seute Deern“ festzuhalten. Das erklärte am Mittwoch in einer schriftlichen Stellungnahme der Vorsitzende der FDP-Stadtverordnetenfraktion, Jens Grotelüschen.

Zur Begründung erklärte der Liberale: „Wir können die Seute Deern in ihrem jetzigen Zustand nicht zu einem vertretbaren Preis retten. Jeder Tag, den sie in ihrem jetzigen Zustand im Wasser liegt, kostet richtig viel Geld.“

Grotelüschen geht sogar noch einen Schritt weiter. „Wir, die FDP, sprechen uns dafür aus, die Bark nicht kostenintensiv in ein teures Dock zu verholen. Vielmehr sollte sie an Ort und Stelle abgebaut werden. Damit wird gleichzeitig die Öffentlichkeit einbezogen.“

Traditionsreiche Bestandteile wie die Takelage oder die Galionsfigur sollten nach der Auffassung der Liberalen erhalten bleiben. Sie könnten in den Museumshafen integriert werden. Nicht erhaltenswerte Teile, meinte Grotelüschen, könne man an interessierte Bürger als Erinnerungsstücke zu einem symbolischen Preis verkaufen.

Zugleich fordert die FDP andere Parteien auf, bezüglich der Zukunft der „Seute Deern“ den „Ball“ nicht ständig zwischen der Stadt Bremerhaven und dem Land Bremen hin und her zu spielen. Statt dessen solle zügig entschieden werden.

Unterdessen gehen die Planungen für ein Verholen des Schiffes bei der Hafengesellschaft Bremenports weiter. Dem Vernehmen nach ist geplant, die „Seute Deern“ in das Dock 4 von German Dry Docks zu schleppen. Einen Termin gibt es noch nicht.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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